Die nächste OVIGO-Premiere 2026 ist erfolgreich über die BÜhne gegangen. Unser Thriller „Das Experiment“ ist fulminant gestartet.
Ein „besonderer und intensiver Theaterabend“ wurde versprochen und das wurde auch geliefert. Das OVIGO Theater hat mit dem Psychothriller Das Experiment erfolgreiche Premierenaufführungen in der Friedrichsburg Vohenstrauß absolviert. Die markante Kulisse war am vergangenen Samstag und Sonntag jeweils ausverkauft. „Ein idealer Schauplatz für ein beklemmendes Stück“, so OVIGO-Intendant und Dramaturg Florian Wein.
Das reine Stück dauert zwar „nur“ 80 Minuten, doch der gesamte Abend stand im Zeichen des inhaltlichen Themas. Schon beim Einlass begrüßte das OVIGO-Team die Besucher in Doktorkitteln, um zu zeigen, dass dies alles das Setting für das folgende Experiment sein würde. Die Zuschauer wurden gebeten, Teilnahmebögen auszufüllen, wenn sie an dem Experiment teilnehmen wollen würden. Was noch niemand ahnte: Auch die Schauspieler tummelten sich unter den Gästen und wurden zu Beginn des Stücks schließlich für das (eskalierende) Sozialexperiment ausgewählt.
Inszeniert wurde das Stück von der Regensburger Schauspielerin und Regisseurin Henriette Heine. „Das Experiment“ beruht auf wahren Begebenheiten und war ursprünglich ein Roman von Mario Giordano, der 2001 von Oliver Hirschbiegel mit Moritz Bleibtreu oder Andrea Sawatzki erfolgreich verfilmt wurde.
Nach Vohenstrauß geht es nach Oberviechtach, Weiden und Regensburg

Großer Schlussapplaus bei der Premiere
In einer simulierten Gefängnisumgebung treffen Wärter und Gefangene aufeinander. Die „Häftlinge“ provozieren, die „Wärter“ wollen sich Respekt verschaffen – zwei Wochen soll die Studie dauern, doch schon nach wenigen Tagen gerät das Experiment außer Kontrolle. Statt der geplanten gut bezahlten Auszeit sehen sich die Teilnehmer in ein tödliches Spiel verwickelt, in dem niemand mehr vor Übergriffen sicher ist. Viel zu spät greifen die Verantwortlichen ein; aber das Experiment lässt sich nicht mehr stoppen und gipfelt in einem fulminanten und blutigen Finale, das nichts für schwache Nerven ist.
Wie bei OVIGO üblich, mischen sich zahlreiche Neulinge mit erfahreneren Spielern. Mit dabei sind Bernhard Beer (aus Amberg), Cora Wein (Hohenburg), Barbara Kießling, Natalie Sporrer (Regensburg), Daniela Stanilewicz (Falkenstein) oder David Vereš (Flossenbürg), die bereits in verschiedenen Produktionen zu sehen waren. Doch mit Luisa Bär (Neustadt/Waldnaab), Celine Gawlik (Pfreimd), Lena Hinle (Regensburg), Lucas Kledtke (Weiden) und Anja Schaumberger (Schwandorf) wurden auch einige Neumitglieder integriert, die die Zuschauer sofort in ihren Bann ziehen konnten. Zudem wird mit Video-Projektionen gearbeitet. In den vorproduzierten Clips sind Bernhard Zellner (aus Regensburg), Stefan Reiter (Tirschenreuth) und Erich Wein (Amberg) zu sehen. Das Bühnen- und Kostümbild verantwortet Leni Wimmer. Die Technik übernahmen Patrick Seibicke, André Gießübl, Max Hegner und Theresia Albert, die auch als Regie-Assistentin fungierte. Nach den viel beklatschten aber auch mitreißenden Aufführungen bot das Team ein Nachgespräch an, das einige Gäste nutzten, um ihre Eindrücke weiterzugeben.
„Das Experiment“ kommt nach den Aufführungen in Vohenstrauß nun in weitere Orte. Es folgen Aufführungen im Emil-Kemmer-Haus Oberviechtach (20./21./22. März), in der Sünde Weiden (10./11. April) und im W1 (Zentrum für junge Kultur) Regensburg (24./25./26. April). Tickets gibt es HIER auf unserer Seite oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

