Noch ein Monat bis die nächste große OVIGO-Produktion Premiere feiern wird. Mit „Das Experiment“ kommt auf ein durch und durch außergewöhnliches Spiel auf unsere Bühnen.
In der kalten Jahreszeit läuft der Betrieb bei Theatern wie OVIGO umso intensiver. Der Verein, der letzten Jahren immer weiter gewachsen ist, hatte für 2026 den umfassendsten Spielplan seiner Geschichte vorgestellt. Zudem wird das OVIGO Theater von der neu geschaffenen „Neue Bühne Oberpfalz“ gefördert – ein Zweckverband aus den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth und den Städten Weiden und Kemnath. Für das nun laufende Jahr wurden etliche neue Stücke und Wiederaufnahmen vorgestellt, die in der gesamten Oberpfalz gespielt werden sollen. Bereits 2025 hat das OVIGO Theater erstmals über 18.000 Besucher begrüßen dürfen. Laut Intendant Florian Wein schielt man für 2026 nun auf rund 25.000. „Es sind spannende Zeiten“, so der Theaterchef, der derzeit auch die Proben verschiedener neuer Produktionen begleitet. Dazu zählt auch der Psychothriller Das Experiment, der am 14. März Premiere feiern wird.
Inszeniert wird das Stück von der Regensburger Schauspielerin und Regisseurin Henriette Heine. „Das Experiment“ beruht auf wahren Begebenheiten und war ursprünglich ein Roman von Mario Giordano, der 2001 von Oliver Hirschbiegel mit Moritz Bleibtreu oder Andrea Sawatzki erfolgreich verfilmt wurde.
In einer simulierten Gefängnisumgebung treffen Wärter und Gefangene aufeinander. Die „Häftlinge“ provozieren, die „Wärter“ wollen sich Respekt verschaffen – zwei Wochen soll die Studie dauern, doch schon nach wenigen Tagen gerät das Experiment außer Kontrolle. Statt der geplanten gut bezahlten Auszeit sehen sich die Teilnehmer in ein tödliches Spiel verwickelt, in dem niemand mehr vor Übergriffen sicher ist. Viel zu spät greifen die Verantwortlichen ein; aber das Experiment lässt sich nicht mehr stoppen.
Bühnenbild soll für Beklemmung sorgen

Bühnenbild-Entwurf zu „Das Experiment“ von Magdalena Wimmer
Zum Start der Proben brachte Regisseurin Henriette Heine den Schauspielern verschiedene Kampftechniken bei. „Das Stück wird körperlich und intensiv“, so Heine. „Es geht auch um Gewalt und das Ausüben von Machtpositionen in einer toxischen Umgebung.“ Anders als im Film, in dem die Probanden allesamt Männer sind, gibt es in der OVIGO-Fassung ein gemischtes Ensemble. „Es gab aber keine Berührungsängste, auch nicht bei den Kampfübungen“, zeigt sich Henriette Heine von den Proben mit dem Team begeistert. Parallel laufen auch die Arbeiten im Hintergrund auf Hochtouren. Bühnenbildnerin Magdalena Wimmer hat das Konzept für eine beklemmende Gefängnisumgebung umgesetzt, das in Kürze in der Premierenspielstätte in der Friedrichsburg Vohenstrauß aufgebaut werden soll. Auch die Kostüm- und Maskenproben sind abgeschlossen, so dass die Szenen immer mehr Gestalt annehmen.
Wie bei OVIGO üblich, mischen sich zahlreiche Neulinge mit erfahreneren Spielern. Mit dabei sind demnach Bernhard Beer (aus Amberg), Cora Wein (Hohenburg), Barbara Kießling, Natalie Sporrer (Regensburg), Daniela Stanilewicz (Falkenstein) oder David Vereš (Flossenbürg), die bereits in verschiedenen Produktionen zu sehen waren. Doch mit Luisa Bär (Neustadt/Waldnaab), Celine Gawlik (Pfreimd), Lena Hinle (Regensburg), Lucas Kledtke (Weiden) und Anja Schaumberger (Schwandorf) wurden auch einige Neumitglieder integriert. Zudem wird mit Video-Projektionen gearbeitet. In den vorproduzierten Clips werden Bernhard Zellner (aus Regensburg),
Stefan Reiter (Tirschenreuth) und Erich Wein (Amberg) zu sehen sein.
„Das Experiment“ wird am 14. März 2026 in der Friedrichsburg Vohenstrauß Premiere feiern. Dieser Termin ist bereits ausverkauft. Nach einer weiteren Aufführung am 15. März kommt das Stück ins Oberviechtacher Emil-Kemmer-Haus (20./21./22. März), in die Sünde nach Weiden (10./11. April) und in das W1 Regensburg (24./25./26. April). Tickets gibt es ab sofort HIER über unsere Seite.

