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Ein Stück der Rekorde: „Spamalot“ geht in die OVIGO-Geschichte ein

Es ist das erfolgreichste und schließlich auch tränenreichte Stück der OVIGO-Geschichte geworden: Monty Python’s „Spamalot“. Vor drei Jahren begannen die Proben – nun ist der letzte Vorhang gefallen. 

„Es werden Tränen fließen, so viel ist jetzt schon klar“, sagte Regisseur und OVIGO-Intendant Florian Wein bereits vor den letzten Aufführungen des Musicals Spamalot. Er sollte recht behalten. Bei der letzten von insgesamt 29 Shows in zwei Jahren kullerten bei einigen Darstellern bereits während der Aufführung die Tränchen. Alle waren sich einig: Es war eine einzigartige Zeit und das Team ist zu einer großen Familie zusammengewachsen.

Neben „Das Leben des Brian“ ist „Die Ritter der Kokosnuss“ der wohl bekannteste und beliebteste Film der legendären Komikertruppe Monty Python aus England und kam als „Spamalot“ von 2024 bis 2026 auf die OVIGO-Bühnen. Insgesamt strömten rund 8.500 Menschen zu den 29 Aufführungen – OVIGO-Rekord. Vor zwei Jahren fand die Premiere in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald statt. Dort wurde am vergangenen Samstag auch die umjubelte und tränenreiche Derniere gefeiert. Zu diesem außergewöhnlichen Event fanden sich auch fast 100 OVIGO-Mitglieder ein. Wie so oft bei „Spamalot“ war auch diese Aufführung letztlich restlos ausverkauft.

„Als die Schlusssilbe im großen Finalsong gesungen wurde, wurde allen letztlich klar, dass eine großartige Zeit zu Ende war“, erzählt Regisseur Florian Wein. „Doch diese Erinnerungen wird uns keiner nehmen.“ Die Besucher erhoben sich noch während des letzten Tons von den Sitzen. Bereits zum Beginn des zweiten Aktes fiel Markus Pleyer, der den Historiker spielte aus der Rolle und dankte dem „talentiertesten, warmherzigsten und verrücktesten Ensemble“, das er je kennenlernen durfte.

Neues Musical wird bekannt gegeben

Fast 100 Mitglieder waren bei der letzten Aufführung von „Spamalot“ zu Gast

Regisseur Florian Wein dankte bei seiner Schlussrede zahlreichen Personen aus dem rund 50 Menschen starken Team – darunter unter anderem den musikalischen Leitern Andreas Lehmann und Susanne Hutzler, André Gießübl (Bühnenbau), Leni Wimmer (Bühnenbild), Melanie Old und Finn Ebenschwanger (Choreografien), Ingrid Schramm (Maske), Roswitha Zach (Kostüme), Patrick Seibicke (Technik) oder seinen Regie-Assistenten Charlotte Bielefeldt und Max Hegner, die teils selbst spielten, als Lancelot-Darsteller Daniel Adler aufgrund seines Schauspiel-Studiums in Linz gebraucht wurde oder als Cora Wein (Sir Robin) und Katharina Mühln (Ensemble) aufgrund von Verletzungen nicht tanzen konnten (aber dennoch mitspielten).

Wie auch im Film „Ritter der Kokosnuss“ ging es in „Spamalot“ es um König Artus (gespielt von Michael Zanner), der seine Ritter der Tafelrunde um sich schart und von Gott höchstpersönlich (Markus Pleyer) auserkoren wird, den Heiligen Gral zu finden. Auf dem Weg dahin erleben die Ritter allerlei kuriose und sehr lustige Abenteuer. Das Killerkaninchen, der arm- und beinlose schwarze Ritter („nur eine Fleischwunde“) oder die gemeinen Franzosen sind längst in die Filmgeschichte eingegangen. Neben bekannten Szenen aus dem Film gibt es eigens für das Stück geschriebene Lieder. Dazu gehört aber auch „Always Look on the Bright Side of Life“, das dank des Films „Das Leben des Brian“ bekannt wurde. Die Darsteller kamen aus allen Winkeln der Oberpfalz und darüber hinaus. In weitere wichtige Rollen schlüpften Stephanie Meier als Fee aus dem See, Thomas Gitter als Artus‘ Knappe Patsy, Lisamarie Berger als französischer Spötter, Finn Ebenschwanger als Prinz Herbert, Michael Walker als Sir Galahad oder Erasmus Gerhards als Sir Bedevere.

Nach dem Riesenerfolg von „Spamalot“ kamen zuletzt einige Nachfragen nach dem nächsten Musical. Bei der Derniere sickerte es bereits durch: 2027 wird das OVIGO Theater das Nachfolge-Musical von „Spamalot“ auf dem Spielplan haben. Welcher Titel es wird, wird am 28. Oktober in der Sünde in Weiden bekannt gegeben. Dann stellt das OVIGO Theater den Spielplan für das nächste Jahr vor. Darunter werden 22 Produktionen (inklusive neun Premieren) sein. Der Vorverkauf startet in der Nacht auf den 29. Oktober. Alle Informationen werden dann über unsere Seite veröffentlicht. Auch das neue Programmheft ab diesem Tag verteilt.

Herzlichst, Euer OVIGO Theater e.V.

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