Rekorde über Rekorde – das war das OVIGO-Jahr 2019

WOW! Wir ziehen Bilanz. Eine sehr erfolgreiche Bilanz! 2019 war in fast allen Belangen unser absolutes Rekordjahr. Wir haben ein paar aufregende Zahlen für euch parat. Außerdem gibt es einen spannenden Ausblick auf 2020.

Eine Uraufführung schloss das außergewöhnliche Theaterjahr für OVIGO ab. Am 13./14. De­zember präsentierten unsere Jugendlichen des OVIGO Theaters ihre Stückentwicklung IDENTITÄT im Bürgerhaus Schloss Pfreimd. Ein Stück über die Suche nach dem eigenen Ich im Er­wachs­enwerden. Die collagenhafte Handlung hatten die Jugendlichen unter der Leitung von Theresa Weidhas selbst entwickelt. Zwölf junge Schauspieler verkörperten mehrere Rollen.

2019 war ein Jahr der Superlative für uns. In unserer noch relativ jungen Geschichte (2012 wurde OVIGO neu gegründet, vorher waren wir als Orten­burg-Ensemble bekannt) war kein Jahr erfolgreicher und ereignisreicher. Insgesamt strömten 6.456 Zuschauer zu 38 Vorstellungen von fünf verschiedenen Produktionen. Noch nie zuvor kamen in einem Jahr so viele Besucher zum OVIGO Theater. Rekordproduktion war PIPPI LANGSTRUMPF, das 4.431 Zuschauer anlocken konnte. Die Rekordaufführung ging am 17. Fe­bruar 2019 über die Bühne, als sich 420 Zuschauer in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald einfanden, um das kunterbunte Familienmusical zu sehen. Doch auch mit A CLOCKWORK ORANGE (1.072 Zuschauer) und dem Krimi-Dinner-Format DINNER MIT KILLER (723 Zuschauer) konnten große Erfolge und einige ausverkaufte Vorstellungen verbucht werden.

2019 bespielten wir 16 verschiedene Orte. Neben den Hauptorten Pfreimd, Oberviechtach, Neunburg vorm Wald und Regensburg, waren auch unter anderem Moosbach, Tännesberg, Wald­sassen, Ursensollen, Regenstauf oder Schwarzenfeld dabei. Weiterhin ein Steckenpferd des OVIGO Theaters sind die ungewöhnlichen Spielorte. 2019 waren wir mit „A Clockwork Orange“ unter anderem in der Glashütte Lamberts Waldsassen, in der Gärtnerei Baumer Ober­viechtach oder in der Tiefgarage der Landgraf-Ulrich-Halle Pfreimd zu Gast.

Für OVIGOs künstlerischer Leiter Florian Wein ist die Mitgliederentwicklung besonders er­freulich: „Wir haben in diesem Jahr 79 neue Mitglieder aus allen Altersklassen hinzuge­won­nen. 66 verschiedene Darsteller konnten wir in den fünf Produktionen 2019 einsetzen. Wir entwickeln stets neue Formate, um noch mehr Darsteller und Mitglieder integrieren zu kön­nen. Der Zulauf ist gewaltig und wir möchten der Entwicklung weiterhin Schritt halten.“

Ausblick auf aufregendes 2020 & Projekt mit Asylsuchenden

Doch auch für das Jahr 2020 hat sich unser OVIGO Theater einiges vorgenommen. Bereits am 4. Januar 2020 steigt die Premiere von EINE GANZ HEISSE NUMMER in Pfreimd. Es folgen Vor­stel­lungen in Ursensollen, Regenstauf, Schwarzenfeld, Neunburg vorm Wald und Gleiritsch. Ei­nige der Termine sind bereits restlos ausverkauft. Nachdem die ersten „Dinner mit Killer“ ebenfalls allesamt ausverkauft waren, geht es 2020 mit der Geschichte „Mord im Hause Double­face“ in eine neue Runde. Erneut sind wir dabei in Ursensollen (kubus) und Moosbach (Landhotel Goldenes Kreuz) zu Gast. Weitere neue Spielorte für die spannende Mischung aus Dinner und Krimi sind Neualbenreuth (Schlosshotel Ernestgrün, bereits kom­plett ausverkauft), Bodenwöhr (Brauerei Jacob), Neunburg vorm Wald (Panorama-Hotel am See), Trausnitz (Das Landhaus), Schönsee (Restaurant Guggenmoos, Open Air im Garten) oder Kulz (Krämerhof). Auch für das nächste Familienmusical, EMIL UND DIE DETEKTIVE, star­tete der Vorverkauf bereits. Die Aufführungen sind für März und April 2020 angesetzt. Außer­dem kündigten wir das Schauspiel UTØYA nach einer wahren Begebenheit an. Die Aufführungen sind im Oktober und November 2020.

Das Jahr 2019 wurde für OVIGO allerdings noch durch ein ganz besonderes Projekt abgerundet. Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Jugendmigrationsdienst Schwandorf ein Theaterprojekt mit der Integrationsklasse an der Berufsfachschule Oberviechtach auf die Beine gestellt. In mehreren Pro­ben­einheiten entwickelte Theaterpädagogin Theresa Weidhas mit den jungen Erwachsenen aus verschiedenen Ländern ein eigenes Stück zum Thema „Heimat“. Am Freitag, den 20. De­zem­ber wurde das eigens entwickelte Stück in der Berufsfachschule Oberviechtach aufgeführt. Das Theaterprojekt soll dazu führen, dass „das Gemeinschaftsgefühl und Selbstvertrauen gestärkt“ werden, so Weidhas. „Bei OVIGO ist es uns sehr wichtig, gesellschaftlich ein Zei­chen zu setzen und uns für Integration und Teilhabe einzusetzen“, so die Weidnerin weiter. „Wir möchten Asylsuchende und Migranten unterstützen, sich sozial zu integrieren und ihnen bei ihrem neuen Leben zu helfen.“ In diesem Zusammenhang wurde auch das Konzept OVIGO macht Schule vorgestellt. Das OVIGO Theater wird auch in Zukunft immer wieder an Schulen auftauchen und spannende und lehrreiche Theaterformate umsetzen.

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Das OVIGO-Jahr 2019 in Bildern

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Zur Wiederaufnahme – die schönsten Zitate aus „A Clockwork Orange“

Vier Vorstellungen von „A Clockwork Orange“ im Regensburger W1 sind im Mai 2019 über die Bühne gegangen. Vier Mal war der Theatersaal restlos ausverkauft. Nun stehen drei allerletzte Termine an! Passend dazu haben wir die schönsten Zitate aus unserer außergewöhnlichen Produktion für euch herausgesucht.

A CLOCKWORK ORANGE ist ein brutales, emotionales aber auch musikalisches und manchmal witziges Stück geworden. Es stammt aus der Feder von Anthony Burgess, der 1962 auch die Romanvorlage schrieb. Weltweit bekannt wurde neun Jahre später die Verfilmung von Meisterregisseur Stanley Kubrick. Unser OVIGO Theater hat aus dem Stoff eine packendes und musikalisches Schauspiel gezaubert. Selbstverständlich mit vielen bekannten Motiven von Ludwig van Beethoven.

Am 6., 7. und 8. Dezember 2019 stehen drei allerletzte Vorstellungen von „A Clockwork Orange“ an. Wie bereits zur Premiere im Mai kehrt das OVIGO Theater damit in das W1 – Zentrum für junge Kultur Regensburg zurück. Noch gibt es Karten, die HIER gekauft werden können.

Zur Einstimmung auf drei außergewöhnliche Theaterabende haben wir die schönsten Zitate aus unserer Inszenierung von „A Clockwork Orange“ herausgesucht.

Die schönsten Zitate aus „A Clockwork Orange“ (OVIGO Theater)

„Jarbles! Bolschige fette Jarblockos dir und den deinen.“ (Dim)

„Was steht an, o meine kleine Schwester? Eile herbei und gönne dir mit deinem malenki Droog ein bisschen Matratzenmambo.“ (Alex)

„Er will seine Rechte, Freunde. Habt ihr gehört? Ein Vorschlag: Ich gehe jetzt einen abseilen. Ich denke, fünf Minuten müssten reichen.“ (Gefängniswärter)

„Gib er acht, o Dim, wenn des Lebens sich fortan zu erfreuen, er wünscht.“ (Alex)

„Wer gibt uns denn da die freudige Ehre dieser besonderen, wenn auch stinkenden und scheißigen Zusammenkunft mit diesem Billyschwein Billyboy in höchsteigener Perversion und seinen grasnigen, glupigen Droogs?“ (Alex)

„Junge, Junge, Junge, Junge, Junge, Junge, Junge…“ (Mr. Deltoid und die Polizisten)

„Geheilt? Ich bin hier ans Bett gefesselt! Küssen sie meine Scharris, das govoritte ich ihnen wie als Antwort.“ (Alex)

„Antworte gefälligst, du dreckige Pottsau, wenn die Frau Gouverneurin dir eine Frage stellt!“ (Gefängniswärter)

„Ihr bekommt alles. Die Dratsereien, das Tollchocken, das Ultrabrutale und das gute alte Rein-Raus.“ (Alex)

„Ich bin in Visionen darüber ins Bild gesetzt worden, dass es einen Ort gibt, finsterer als jedes Gefängnis, heißer als jede Flamme irdischen Feuers, wo die Seelen von unbußfertigen, kriminellen Sündern wie euch in endlosen und unerträglichen Qualen schreien, ihnen die Nasen verfaulen vom Gestank des Unrats, man ihnen die Münder stopft mit brennendem Kot, die Haut sich abschält und verrottet, und sich in ihren Därmen ein Feuerball dreht.“ (Gefängnispfarrer)

„Ich bin jedermanns Freund. Mit Ausnahme meiner Feinde.“ (Alex)

„Die höhere Ethik interessiert uns nicht. Uns geht es einzig um die Statistik, also um die Senkung der Kriminalitätsrate.“ (Dr. Brodsky)

„Ich will wieder so normal und gesund sein wie in den starri Tagen. Will mein malenki bisschen Spaß und Zwanzig-gegen-Einen mit echten Droogs haben. Nicht nur mit Sogenannten, die in Wirklichkeit wie Verräter sind. Schaffen sie das? Kann irgendein Weck das wiederherstellen, was ich war?“ (Alex)

„Gutes kommt von innen, 6655321. Gutes ist etwas, wofür man sich entscheidet. Wenn ein Mensch nicht wählen kann, hört er auf, Mensch zu sein.“ (Gefängnispfarrer)

„Ahh, der alte nagoy Droog vom Knastcharlie, der sein Kreuz den Hügel hinaufschleppt! Ich würde nur zu gerne die alten Nägel nehmen und BÄM BÄM BÄM! Zwei in die Rucken, einen in die Nogas. Und vielleicht sogar noch einen in den Gulliver.“ (Alex)

„Der Innenmagister in höchsteigener Perversion. So so so so so. Was läuft, alter Droogie?“ (Alex)

„Das ist keine Belohnung. Das ist weit davon entfernt, eine Belohnung zu sein.“ (Gouverneurin)

„Der Mensch ist eine Frucht. Eine Kreatur aus Saft, Duft und Farbe. Sie wollen den Kern herausreißen und den Menschen in eine Art Roboter verwandeln. Sie wollen es mit uns allen machen.“ (F. Alexander)

„Heilige Makkaroni!“ (Dolin und Rubinstein)

„In nur vierzehn Tagen ist er auch schon frei, frei wie ein Hai, oder die Partei, endlich fehlerfrei…“ (Der Chor der Hölle)

„Aber ich liebe das Kino, Sir. Filme sind echt horrorshow. Ich will vidden!“ (Alex)

„Die Neunte. Die glorreiche Neunte.“ (Alex)

„Musik ist ein überflüssiger Luxus. Wie Marihuana oder Süßigkeiten. Es geht um das Bezwingen des kriminellen Impulses. Das interessiert uns. Ich glaube, er ist geheilt.“ (Dr. Brodsky)

„Bog vergebe euch die Zerstörung eines Schisnis.“ (Alex)

„Dem Gesetz bleibt sehr sehr viel im Gedächtnis. Und das Gesetz hat einen wie langen langen Arm. Und es ist genau dieser Arm, der nun einen Teil der Gerechtigkeit wiederherstellt. Jetzt.“ (Georgie)

„Und was, mein lieber Pe, meine liebe Em, schlagt ihr nun vor für eure selbst in die Welt geschissene Scheußlichkeit?“ (Alex)

„Es geht immer um die Freiheit der Entscheidung. Wir haben das Recht, das Böse zu wählen.“ (Gefängnispfarrer)

„Der morgige Tag sieht süße Blumen und die vonnige Erde wird sich drehen wie eine saftige Orange in den Riesenrucken von Bog.“ (Alex)

„Ich kann es klar und deutlich vidden. Ich laufe und laufe – auf leichten und wie geheimnisvollen Nogas. Und ich ritzratze das Litso der ganzen krieschenden Welt mit meiner Halsabschneiderbritwa.“ (Alex)

Lust bekommen? HIER gibt es Eindrücke zu „A Clockwork Orange“ und die Karten.

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Nach großem Erfolg: A CLOCKWORK ORANGE bekommt Wiederaufnahme

Vier Aufführungen, allesamt ausverkauft. Das OVIGO Theater präsentierte mit großem Erfolg den Literaturklassiker A Clockwork Orange von Anthony Burgess im Mai im W1 (Zentrum für junge Kultur) Regensburg. Für alle, die keine Karten mehr bekamen, nun die gute Nachricht: Wir haben neue Termine für Dezember 2019 angesetzt!

Im Dezember 2019 dürfen wir euch das etwas andere Vorweihnachtsprogramm ans Herz legen. „A Clockwork Orange“ feiert ein Comeback! Am Freitag, 06.12. (20 Uhr), Samstag, 07.12. (20 Uhr) und Sonntag, 08.12. (19 Uhr) kommt der Klassiker zurück in das W1 (Zentrum für junge Kultur) Regensburg. Der Vorverkauf über unsere Seite startet am Dienstag, 11. Juni 2019.

Nach den Vorstellungen im Mai in Regensburg folgten Termine in Waldsassen (Glashütte Lamberts), Pfreimd und Neunburg vorm Wald. Eine zusätzliche Aufführung in der Gärtnerei Baumer in Oberviechtach (06.07.) ist bereits restlos ausverkauft.

„A Clockwork Orange“ bereits die zweite Wiederaufnahme 2019

Zur Geschichte: Alex und seine Gangmitglieder (die „Droogs“) posen, pöbeln und prügeln willkürlich auf alles und jeden ein. Ihr Umfeld ist hilflos. Also muss der Staat eingreifen und bedient sich einer radikalen Maßnahme: Alex soll an einer neuen Therapie teilnehmen, bei der der Kriminelle mittels Gehirnwäsche zu einem guten Bürger konditioniert werden soll. Dafür winkt ihm die Freiheit. Das Experiment hat allerdings ein paar grausame Nebenwirkungen.

Neben „A Clockwork Orange“ spielt unser OVIGO Theater in diesem Jahr mit dem Familienmusical Pippi Langstrumpf eine weitere Wiederaufnahme (29./30.06. als Open Air auf Schloss Burgtreswitz). Hinzu kommt mit Dinner mit Killer eine Neuproduktion im Herbst. Es handelt sich um eine Krimi-Dinner-Reihe mit Terminen in Neunburg vorm Wald, Tännesberg, Schwarzenfeld, Ursensollen und Saubersrieth bei Moosbach.

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Jahreshauptversammlung 2019: OVIGO jetzt bereits mit Rekordjahr!

Unser OVIGO Theater e.V. aus Oberviechtach hat derzeit allen Grund zur Freude. Nach sehr erfolgreichen Aufführungen von „Pippi Langstrumpf“ und „A Clockwork Orange“ begrüßte der erste Vorsitzende Florian Wein am vergangenen Montag (27.05.2019) fast 30 gut gelaunte Mitglieder des Vereins im El Camino in Oberviechtach zur Jahreshauptversammlung.

Florian Wein, der auch künstlerischer Leiter und Regisseur im Verein ist, verblüffte die Mitglieder mit einigen beeindruckenden Zahlen. So ließ er die seit der letzten Hauptversammlung (Juni 2018) abgelaufenen Produktionen Revue passieren. Die Weihnachtsgeschichte Scrooge lockte demnach 1.160 Zuschauer zu den Aufführungen nach Regensburg, Neunburg v.W., Waldsassen und Pfreimd. Das gesetzte Ziel lag bei 580 Zuschauern.

Das Familienmusical Pippi Langstrumpf sollte sich im Februar 2019 zum Megaerfolg entpuppen. Immerhin 2.450 Besucher waren geplant. Am Ende waren es 3.906 an den verschiedenen Spielorten in Pfreimd, Ursensollen, Neunburg v.W., Pertolzhofen und Regenstauf. Ende Juni folgt eine Wiederaufnahme als Open Air auf Schloss Burgtreswitz.

Am 17. März 2019 fand eine komplett interne Aufführung statt. Die Stückentwicklung Fortuna lockte 172 Mitglieder, Freunde und Verwandte in die kleine Turnhalle der Landgraf-Ulrich-Schule Pfreimd. Wein sprach in der Versammlung von einem „wunderschönen Tag“ und einem Beweis, „wie lebendig unsere Mitgliederkultur geworden ist“. Dazu präsentierte er auch Zahlen der aktuellen Mitgliederstatistik. Innerhalb eines Jahres habe sich die Anzahl der Mitglieder mehr als verdoppelt. Derzeit zählt der Verein 137 Mitglieder. Der Altersdurchschnitt beträgt 29,7 Jahre. Der Frauenanteil liegt bei 61,0 Prozent. 31,4 Prozent der Mitglieder kommen nach wie vor aus der OVIGO-Heimat Oberviechtach. 10,2 Prozent wohnen in Pfreimd, 7,3 Prozent in Regensburg, 5,8 Prozent in Weiden, 3,6 Prozent jeweils in Neunburg v.W., Teunz und Winklarn. Fast exakt zwei Drittel aller Mitglieder wohnen im Landkreis Schwandorf.

Fast 5.000 Zuschauer – Jahresziel bereits erreicht

Wein gab außerdem Einblicke in die noch laufende Produktion A Clockwork Orange, die derzeit von Lobeshymnen überschüttet wird. Besonders hervor hob er die Aufführung in der Tiefgarage der Landgraf-Ulrich-Halle in Pfreimd, die gleichzeitig als Fundus bzw. Lager für den Verein dient. Die besondere Atmosphäre hätte „Zuschauer und Ensemble in ihren Bann gezogen“. Am 6. Juli folgt eine (bereits ausverkaufte) Vorstellung als Late-Night-Special in der Gärtnerei Baumer Oberviechtach. Wein bekräftigte, dass die ungewöhnlichen Spielorte weiterhin fest im OVIGO-Programm verankert sein werden. Aufgrund des Erfolges werden vermutlich weitere „Clockwork“-Termine in Regensburg folgen.

Auch die kommende Produktion Dinner mit Killer wirft bereits erfolgreiche Schatten voraus. Für die Krimi-Dinner-Reihe gibt es nur noch wenige Restkarten für die Vorstellungen in Ursensollen, Neunburg v.W., Tännesberg und Schwarzenfeld im Herbst.

Insgesamt setzte sich das OVIGO Theater das Ziel, im Jahr 2019 4.615 Zuschauer anzulocken. Nun lässt sich vor der Jahreshälfte bereits feststellen, dass dieses Ziel mit aktuell 4.809 Zuschauern bereits übertroffen wurde. Auch auf das Jahr 2020 blickten die Theatermacher in der Jahreshauptversammlung. Aufgrund der letzten Erfolge „steigt nun auch die Erwartungshaltung“, so Wein. Das Ziel für 2020 liege bei 5.110 Zuschauer, die sich auf die Produktionen Eine ganz heiße Nummer, Emil und die Detektive und Utøya verteilen. Michael Zanner, zweiter Vorsitzender, blickte außerdem auf das Thema Sagenwanderung voraus, das OVIGO im Jahr 2020 angreifen wird.

Die Vorsitzenden machten deutlich, dass OVIGO nicht nur für Aufführungen auf der Bühne stehe. Es wäre wichtig, „auch außerhalb der Theaterbretter präsent zu sein“, so Florian Wein. So war der Verein beim Christkindlmarkt Oberviechtach, beim Theatertag Neusath-Perschen, bei der Schwarzachtalmesse Neunburg v.W. oder beim Seifenkistenrennen in Weiden mit einem Team vor Ort.

Aus- und Weiterbildung als OVIGO-Fundament

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung war das OVIGO Theater-Training. Seit geraumer Zeit lädt der Verein Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Theaterkursen ein. Dieses Konzept wird nun erweitert. In Zukunft wird es regelmäßig einmal im Monat einen Termin für die jeweilige Gruppe geben. Die Theaterpädagogin Theresa Weidhas wird hierfür fest engagiert. Bei OVIGO ist sie seit Jahren eine feste Größe und machte sich auch schon als Regisseurin (u.a. „Pippi Langstrumpf“) einen Namen. Weidhas leitet außerdem ein Theaterprojekt, das am vergangenen Dienstag (28.05.2019) mit der Eisenbarth-Grundschule Oberviechtach gestartet wurde.

Auch das Thema „Theaterhaus“ war auf der Tagesordnung. Wein bekräftigte, wie wichtig es wäre, ein Haus zu finden, in dem sich das OVIGO Theater dauerhaft niederlassen könnte. Aktuell habe man sich zwar erfolgreich auf das Herumreisen spezialisiert, dennoch „ist ein Haus mit Bühne, Probenmöglichkeit, Fundus und Werkstatt unser Traum“, so Wein. Es bräuchte einen Ort, in dem „alle Fäden zusammenlaufen können“. Erste Objektbesichtigungen stehen nun an. Dennoch sagt Wein: „Wer Ideen und Anregungen hat, kann sich jederzeit an uns wenden. Wir sind an keinen Ort gebunden, jedoch möchten wir im Landkreis Schwandorf beheimatet bleiben.“

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Echt HORRORSHOW! Krasser Start von „A Clockwork Orange“ mit viel Lob

Zweimal ausverkaufte Hütte und tosender Applaus! Unsere musikalische Adaption des Kultromans A CLOCKWORK ORANGE von Anthony Burgess feierte einen rauschenden Start im W1 (Zentrum für junge Kultur) Regensburg. Weitere Aufführungen folgen dort am kommenden Wochenende (FR, 10.05. und SA, 11.05.).

Nicht nur die Zuschauer waren voll des Lobes. Auch die Presse feierte die Produktion. Tobias Schwarzmeier vom „Neuen Tag“ schrieb in einer großen Besprechung:
„Die frische, mutige Inszenierung trifft den zynischen Grundtenor der Vorlage perfekt. […] Regisseur Florian Wein setzt bei der stringenten Bearbeitung des dystopischen, komplexen Stoffs des britischen Autors voll auf sein durchweg risikofreudiges, ausdrucksstarkes Ensemble. Dabei taucht er die sozialkritische Geschichte über Selbstbestimmung, Spielarten der Gewalt, Machtmissbrauch und Erwachsenwerden in eine extreme, teils verstörende Bilderflut. Filmähnliche Effekte wie drastische Gewaltszenen in Zeitlupe oder im Schattenspiel, alptraumhafte Sequenzen, eigens komponierte Gesangspassagen (‚Was soll’s denn nun sein, hm?‘ oder ‚Jung sein ist wie eine Krankheit‘) sowie eine kontrapunktierende Hintergrundmusik mit Beethoven-Motiven werfen ein beklemmendes Kopfkino an.“
Den ganzen Aritkel könnt ihr HIER nachlesen.

Dabei waren die finalen Proben durchaus hart. Unsere Darstellerin Sarah Ebnet fiel krankheitsbedingt aus und musste durch Sabrina Niebling-Gau ersetzt werden, die sich schließlich wunderbar einfügte. Unser Ensemble schaffte es, zu einer homogenen Einheit zusammenzuwachsen, obwohl die Darsteller aus den verschiedenen Ecken der Oberpfalz und aus verschiedenen beruflichen Bereichen kommen. Unglaublich: Hauptdarsteller Daniel Adler (aus Bad Abbach), der Alex DeLarge so überzeugend spielte, schreibt gerade nebenbei sein Fachabitur.

Nach den Regensburg-Vorstellungen kommt die Produktion in die nördliche Oberpfalz. Am 17. und 18. Mai steht ein Gastspiel in der Glashütte Lamberts Waldsassen an. Erneut haben wir damit einen außergewöhnlichen Spielort im Programm. Es folgen Vorstellungen in Pfreimd und Neunburg vorm Wald. Der Abschluss wird wieder ganz besonders: Am 6. Juli spielen wir „A Clockwork Orange“ als Late-Night-Special (22.00 Uhr) in der Gärtnerei Baumer Oberviechtach. Hierfür gibt es nur noch wenige Karten.

Hier entlang: TICKETS FÜR „A CLOCKWORK ORANGE“

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„A Clockwork Orange“: ein Probeneinblick / OVIGO für Papageno-Award nominiert

Hauptsache ultrabrutal! Alex und seine „Droogs“ posen, pöbeln und prügeln willkürlich auf alles und jeden ein, schrecken selbst vor Vergewaltigung nicht zurück. Ihr Umfeld ist hilflos. Also muss der Staat eingreifen und bedient sich einer radikalen Maßnahme: Alex soll an einer neuartigen Therapie teilnehmen, bei der der Kriminelle mittels Gehirnwäsche zu einem guten Bürger konditioniert werden soll. Dafür winkt ihm die Freiheit. Das Experiment über die Grenzen der eigenen Selbstbestimmung nimmt seinen Lauf.

Das ist die Geschichte von A CLOCKWORK ORANGE. Der britische Schriftsteller Anthony Burgess schrieb diesen Roman im Jahr 1962. Weltweit bekannt wurde neun Jahre später die Verfilmung von Stanley Kubrick. Burgess verfasste später die Theaterversion, die unser OVIGO Theater zwischen Mai und Juli 2019 auf die Bühne bringen wird. Hierfür laufen aktuell die Proben bereits auf Hochtouren. Die Karten können bereits über diese Seite gekauft werden.

„Es gibt 14 Darsteller in rund 50 Rollen, verschiedene Schauplätze und viel Musik“, so Regisseur Florian Wein, der eine „spannende und überraschende Inszenierung“ verspricht. Um bestmöglich proben zu können, wurde das Bühnenbild bereits fertig gestellt. Neben den Proben der einzelnen Schauspielszenen, werden auch die musikalischen Einlagen einstudiert. Hierfür zeichnet sich Sabrina Niebling-Gau verantwortlich. „Es gibt keine klassischen Instrumente. Die Musik entsteht jeweils aus dem Moment und wird aus dem Bühnenbild heraus entwickelt“, verrät Wein.

In die Hauptrolle des jungen und brutalen Alex schlüpft der 18-jährige Daniel Adler aus Bad Abbach. Seine „Droogs“ werden von Sarah Ebnet (Schönsee), Claudiu Soanca (Regensburg) und Julia Gitter (Oberviechtach) dargestellt. Als Innenminister wird Bernhard Zellner (Regensburg) zu sehen sein, der bei OVIGO zuletzt die Hauptrolle in SCROOGE innehatte. Als Pfarrer und Schriftsteller F. Alexander spielt Bernhard Neumann (Wiesau), der auch das Bühnenbild baute. Weitere Darsteller sind Michael Zanner (Obertraubling), Lisamarie Berger, André Gießübl (Oberviechtach), Roman Fuchs, Sina Schröder, Enis Somrani (Regensburg), Christina Götz (Traßlberg) und Stephanie Most (Pfreimd). Regie-Assistenz ist die Bundesfreiwillige Paula Klepser aus Teunz.

Am 4. Mai 2019 feiert „A Clockwork Orange“ Premiere im Regensburger W1. Drei weitere Termine (5., 10., 11. Mai) folgen. Am 17. und 18. Mai gastiert OVIGO in der Glashütte Lamberts in Waldsassen. Am 24. Mai kommt das Stück in die kleine Turnhalle der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd. Einen Tag später steht die Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald auf dem Programm. Den Abschluss bildet ein Late-Night-Special in der Gärtnerei Baumer Oberviechtach (6. Juli). „Bei schönem Wetter das Gewächshaus sogar zu einer Art Cabrio werden, denn das Dach ist ausfahrbar“, so Florian Wein.

Das OVIGO Theater hat nun außerdem erneut Grund zum Jubeln. Wie der Verein vor wenigen Tagen erfuhr, ist die Produktion MEIN FREUND, DER SCHRANK aus dem Jahr 2017 für den internationalen Papageno-Award nominiert worden. Sowohl in der Kategorie „Beste Produktion“, als auch die Darsteller Leonhard Lippert, Lena Biegerl, Anna Klepser, Lisa Reitinger, Lena Putzer und Leon Roiger. Das Stück wurde mit Schülern des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach produziert und direkt im Klassenzimmer aufgeführt. Die Preisverleihung im österreichischen Wels ist am 30. März 2019.

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