Furioses Finale: „PETER PAN“ ist Geschichte – fast 3.000 Zuschauer!

Ein letztes Mal hat unser OVIGO Theater das Musical PETER PAN aufgeführt. Die Abschlussparty stieg in der Nordgauhalle Nabburg. Rund 250 Zuschauer von Groß bis Klein zeigten sich begeistert vom 25-köpfigen Ensemble, inklusive Live-Band. Nach der Aufführung war der Ansturm auf die Darsteller riesig, da sie sich für Autogramme und Selfies zur Verfügung stellten.

PETER PAN war ein knallbuntes Abenteuer mit vielen tollen Liedern. Unter den Schauspielern befanden sich auch zahlreiche Kinder (im Alter zwischen vier und neun). Die Sym­bi­ose aus Jung und Erfahren klappte laut Regisseur Florian Wein glänzend: „Herrlich zu sehen, wie die Kleinsten völlig ungehemmt mit den erfahrenen Hasen agieren. Eine wah­re Freude!“ Auch die Besucher waren hin und weg von der Spielfreude des Ensembles. Tosender, minutenlanger Applaus inklusive Zugabe war die Folge. Ein bisschen Wehmut kam dann doch auf, als Florian Wein im Anschluss verkünden musste, dass es die letzte Vorstellung war. Aber: Das Publikum freute sich sehr, als wir ankündigten, mit dem Musical PIPPI LANGSTRUMPF bereits im Februar auf die diversen Bühnen zurückzukehren. Karten gibt es bereits im Vorverkauf.

In der Nabburger Nordgauhalle gab Peter Pan (Theresa Weidhas) ein letztes Mal Vollgas und überzeugte erneut mit hervorragendem Spiel. Gemeinsam mit seiner Fee Tinkerbell (mit herrlich-witzigem oberpfälzer Zungenschlag: Sarah Ebnet) stattet er im Verlauf des Stücks der Familie Darling einen Besuch ab und lädt die bezaubernde Wendy (Sabrina Zach) und ihre Brüder John (Thomas Niebauer) und Michael (Ben Bauer) nach Nimmerland ein. Doch dort lauern aber schnell Gefahren: Der schreckliche, aber auch sentimentale Piratenkapitän Hook (herrlich komisch: Michael Zanner) mit seiner trotteligen Bande (Junaid Bajauri, Martina Baumer, Christina Götz, Denise Gießübl). Doch Hook wird von den „Verlorenen Jungs“ („Das sind die Jungs, die aus dem Kinderwagen gefallen sind, weil die Mutter nicht aufgepasst hat“) erneut eins ausgewischt. Die Jungs wurden ausnahmslos von Kindern dargestellt, die ihre Rollen außergewöhnlich überzeugend spielten. Dargestellt wurden sie von Victoria Fink, Lena Ruhland, Annika Ried, Lisa Niebauer, Jonah und Annika Gitter. Tatkräftige Hilfe bekommen sie dabei von Indianerkriegerin Tigerlilly (Paula Klepser). Nach zahlreichen Abenteuern kehren die Darling-Kinder schließlich wieder zurück und werden von ihren Eltern (Annalena Breitschafter und Michael Sandner) und Familienhund Nana (Franzi Bauer) freudig empfangen. Beim finalen Song konnten die Zuschauer bereits mitsingen. Die „Neverland-Band“ (Marc Hohl, Andreas Paulus, Thomas Urbanek, Susanne Hutzler) spielte ein letztes Mal auf und verzückte Groß und Klein.

Junaid Ahmad Bajauri, der in Nabburg wohnt und aus Pakistan stammt, schlüpfte erneut in die Rolle des Smee. Erst vor wenigen Wochen erreichte das Ensemble die niederschmetternde Nachricht, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde. Gegen die Abschiebung wurde Klage eingereicht. Eine Welle der Unterstützung folgte. „Ich kann mir keinen Menschen vorstellen, der hilfsbereiter, freundlicher, sympathischer und auch empathischer ist“, so Florian Wein, der bereits angekündigt hat, mit OVIGO für Junaid bis zum Schluss zu kämpfen. Mittlerweile hat Junaid seine Ausbildung als Sozialpflegehelfer in Oberviechtach wieder aufgenommen. Die OVIGOs sind guter Dinge, dass in der Zwischenzeit nun Einiges in die Wege geleitet werden kann. Auch Junaid wird im Februar bei PIPPI LANGSTRUMPF zu sehen sein.

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Herzlichst

Euer OVIGO Theater e.V.

Musical PETER PAN mit Comeback in Regenstauf, Waldmünchen und Nabburg

Vor genau neun Monaten waren wir sehr aufgeregt, weil die Premiere unseres Musicals PETER PAN unmittelbar bevor stand. Was folgte, war so kaum vorherzusehen: ein dreifach ausverkauftes Haus in unserer Heimat Oberviechtach und überwältigende Reaktionen! Weitere vollbesetzte Aufführungen in Neunburg vorm Wald, Pfreimd und Hirschau folgten. Am Ende waren es 2.212 Zuschauer, die wir auf die Reise nach Nimmerland mitnehmen durften. Ab dem 30. September 2018 geht es wieder weiter!

Unser actionreiches Musical PETER PAN kehrt für drei Termine zurück. Am Sonntag, 30. September 2018 spielen wir in der Jahnhalle in Regenstauf. Sonntag, der 7. Oktober 2018 ist für das Gaubaldhaus Waldmünchen reserviert. Und den Abschluss bildet die Aufführung am Sonntag, 14. Oktober 2018 in der Nordgauhalle in Nabburg. Beginn ist jeweils um 15.30 Uhr. Die Karten kosten 6,00 Euro für Kinder/Schüler/Studenten und 10,00 Euro für Erwachsene. Die PETER PAN Karten können hier online bestellt werden.

Zur Story: Peter Pan hat im Kinderzimmer der Familie Darling seinen Schatten verloren! Natürlich kommt er, um ihn zu suchen. Dabei erwachen die Kinder der Darlings: Wendy und ihre Brüder. Sie fliegen mit ihm und der etwas unflätigen, dialektsprechenden Fee Tinkerbell auf die Abenteuerinsel Nimmerland. Dort treibt der schreckliche und manchmal auch trottelige Piratenkapitän Hook sein Unwesen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Peter Pan und seine verlorenen Jungs zu schnappen!

Für die Umsetzung als Musical haben wir eigens eine Live-Band ins Leben gerufen: die Neverland-Band. Freut euch also auf ein knallbuntes Spektakel für Groß und Klein und lasst euch vom Zauber des Peter Pan und der Nimmerland-Bewohner einfangen. Für einen Nachmittag können wir alle nicht erwachsen werden!

Ebenfalls im Ensemble befindet sich unser Mitglied Junaid Ahmad Bajauri, der akut von Abschiebung bedroht wird. Wir kämpfen für den herzensguten Menschen Junaid, der sich so wunderbar integriert hat und nun seine Ausbildung zum Sozialpfleger wieder aufgenommen hat. In PETER PAN ist er in der Rolle des Smee zu sehen.

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Herzlichst

Euer OVIGO Theater e.V.

STATEMENT: Für die Würde, die Menschlichkeit und die Freiheit

Ende Juli erreichte unser OVIGO Theater e.V. eine niederschmetternde Nachricht: Unser Mitglied Junaid Ahmad Bajauri muss in sein Geburtsland Pakistan zurückkehren. Obwohl seine Heimat mittlerweile Deutschland bzw. Nabburg ist. Seine Heimat sind die verschiedenen Vereine geworden, in denen er tätig ist. Die Menschen, die ihn kennen gelernt haben und mit ihm zusammen ihre Freizeit verbringen möchten, haben ihm diese neue Heimat gestaltet. Die Dankbarkeit in den Augen der Menschen, denen er geholfen hat, haben ihm ein neues Gefühl von Heimat geschenkt. Junaid macht eine Ausbildung im sozialen Bereich. Er engagiert sich ehrenamtlich. Er war in Pakistan als Impfhelfer unterwegs und wird deshalb von den Taliban mit dem Tod bedroht. Kehrt er nach Pakistan zurück, muss er um sein Leben fürchten. Immer wieder fragen die Taliban bei seiner Familie nach, wo er sich denn aufhalte. Junaid und seine Anwältin haben mittlerweile Klage gegen die Abschiebung eingereicht. Bei einem vom OVIGO Theater organisierten Informationstreffen standen plötzlich 100 Menschen an seiner Seite. Buchstäblich.

Auch unser OVIGO Theater hat zahlreiche Rückmeldungen erhalten. Die meisten davon haben uns sehr gerührt. Es ist schön, zu erkennen, wie viele Bürger auch in unserer Region leben, denen Werte wie Menschlichkeit, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft wichtig ist. Wir bedanken uns für diese Reaktionen. Auch für die Unterschriften in der Petition für Junaids Verbleib, die wir auf unsere Website gestellt haben. Und natürlich auch für die Geldspenden, damit Junaid seine Anwältin auch bezahlen kann.

Freilich gab es nicht nur positive Reaktionen. Auch das müssen ein Theaterverein und unsere Demokratie aushalten. Leider könnten mancherlei Statements gar nicht weit genug von Wahrheit und Menschlichkeit entfernt sein. Unserem OVIGO Theater e.V. vorzuwerfen, wir würden gegen unsere Satzung handeln, ist schlicht absurd. Wir setzen uns für einen Menschen ein, der unsere Kultur fördert und sich als Teil dieser begreift. Junaid ist ein Mitglied unseres Vereins und nicht nur bei uns bestens integriert. Er möchte in einem Beruf arbeiten, in dem eh händeringend Personal gesucht wird. Sich dafür einzusetzen, dass Junaid in seiner (neuen) Heimat bleiben darf, ist nicht nur vertretbar – das ist unsere Pflicht.

Das OVIGO Theater ist nicht nur ein Theaterverein, der sich ausschließlich auf Theateraufführungen beschränkt. Wir setzen uns für generationsübergreifendes Spielen ein, für die Ausbildung von Kindern und auch Erwachsenen, wir sind Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst und wir möchten auch Asylbewerbern eine Chance geben, sich auf der Bühne zu verwirklichen. Wie das Theater Junaids Leben bereichert hat (und er damit auch unseres), kann z.B. am Rande der „Peter Pan“ Vorstellungen (Junaid in der Rolle des Smee) oder bei unseren Workshops beobachtet werden.

Das OVIGO Theater steht für Werte. Das ist unabdingbar, wenn man sich kulturell engagiert. Wir dürfen und wir müssen uns auch gesellschaftlich positionieren und dabei unbedingt auch kritisch bleiben. Wir sind überparteilich und beziehen dennoch Stellung. Gerade dann, wenn es uns direkt betrifft – so wie im Falle von Junaid Ahmad Bajauri. Ich als 1. Vorsitzender des OVIGO Theaters sehe unseren Verein als weltoffen und bunt. Werte wie Menschlichkeit und Nächstenliebe müssen für uns selbstverständlich sein. Wir achten die Würde des Menschen und seine Freiheit. Und auch sein Recht auf Asyl. Diese Werte werden sich künftig auch ausformuliert in der Satzung des Vereins finden, um auch hier ein Zeichen zu setzen. Die dafür nötige Mitgliederversammlung wird derzeit vorbereitet.

Herzlichst

Florian Wein
1. Vorsitzender OVIGO Theater e.V.

#KeepJunaid (OVIGO Theater)

#KeepJunaid – aktuelles Update (28.09.2018)

Vor wenigen Wochen erreichte unser OVIGO Theater e.V. eine niederschmetternde Nachricht: Unser Mitglied Junaid Ahmad Bajauri soll das Land verlassen. Sein Asylantrag ist abgelehnt worden. Er soll innerhalb von 30 Tagen wieder nach Pakistan zurückkehren. Für uns als Vorstandsvorsitzende des OVIGO Theaters ist das eine absolute Schande. Wir können uns keinen Menschen vorstellen, der besser integriert sein kann. Wir kennen keinen Menschen, der herzlicher, freundlicher, offener und hilfsbereiter ist. Doch es gibt Hoffnung: Junaid hat eine sehr gute Anwältin bekommen und gegen den Ablehnungsbescheid Klage eingereicht. Das Verfahren wird nun einige Zeit in Anspruch nehmen. In dieser Zeit haben wir die Möglichkeit, uns weiter für Junaid einzusetzen und auch die Öffentlichkeit für diesen Fall und diesen tollen Menschen zu sensibilisieren. Am Mittwoch, 24. Juli hielten wir gemeinsam mit dem Asylkreis Nabburg eine Informationsveranstaltung im Sterngarten Nabburg ab, zu der neben einigen Pressevertretern auch rund 100 interessierte Personen aus dem Umfeld Junaids gekommen sind, um ihm den Rücken zu stärken. Eine beeindruckende Kulisse!

Im September wird Junaid seine Ausbildung als Altenpflegehelfer wieder aufnehmen. Er möchte in einem Beruf arbeiten, in dem eh händeringend Personal gesucht wird. Junaid absolvierte einige Praktika im sozialen Bereich und wurde stets gelobt. Maria von Stern (Waldkindergarten Schwanenkinder Schwandorf) oder Pfarrerin Irene Friedrich (Evangelische Gemeinde Nabburg) schwärmten bei der Veranstaltung in Nabburg über Junaids Arbeit und sein herzliches Wesen – auch im Umgang mit Kindern, Senioren oder benachteiligten Menschen. Auch in unserem OVIGO Theater war und ist er bestens integriert und war beim Musical PETER PAN ein wertvoller Part des Ensembles. Als Pirat Smee war er einer der großen Publikumslieblinge und war für uns auf und auch hinter der Bühne von enormem Wert. Der gelernte Schneider richtete unsere Kostüme vor den Auftritten, er verbreitete stets eine ungebremst positive Stimmung und legte immer wieder diesen einzigartigen Enthusiasmus an den Tag – für eine Sache, die er liebt. Junaid engagiert sich auch beim THW, hilft in der evangelischen Kirchengemeinde oder jüngst beim Mittelalterfest in Nabburg. In einer bewegenden Rede sagte Junaid beim Info-Termin in Nabburg, dass seine Mutter ihm eine wichtige Sache beigebracht hätte: „Meine Mama hat immer zu mir gesagt: Du musst helfen! Egal welche Hautfarbe, welche Religion. Du musst helfen, wir sind alle gleich.“ Die Gänsehaut unter den Besuchern war förmlich zu spüren.

Junaid Ahmad Bajauri wurde 1992 in Sherger, Pakistan geboren. Er arbeitete für eine Hilfsorganisation der UNICEF, welche Polio-Impfungen durchführte. Nachdem er immer wieder von den Taliban bedroht und auch geschlagen wurde, entschied er sich im Jahr 2015, das Land zu verlassen und zu flüchten. Über den Iran, die Türkei, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Österreich, kam er schließlich nach Deutschland. Seit dem 11. November 2015 wohnt er in Nabburg. Im Dezember wurde der Asylantrag gestellt, der nun abgelehnt wurde. Für das Bundesamt gilt Pakistan als „sicheres Herkunftsland“. Wenn man Junaids Geschichte hört, klingt das wie ein schlechter Scherz. Wie soll es für ihn sicher sein, wenn die Taliban auch heute immer wieder bei Junaids Familie nachfragt, wo er sich aufhält? Junaid sagt, die Taliban würden ihn finden. Egal wo er sich in Pakistan aufhält. In der Vergangenheit wurden circa 80 Helfer medizinischer Hilfsprojekte ermordet. Die Taliban sehen diese Arbeit als Verstoß gegen ihre Weltanschauung an und gehen davon aus, dass die Helfer mit den Amerikanern kooperieren.

Was könnt ihr tun? Unterstützt uns, indem ihr die Facebook-Seite Keepjunaid teilt. Dort gibt es auch immer wieder neueste Informationen zum Stand der Dinge. Außerdem könnt ihr untenstehende Petition unterzeichnen. Außerdem sind mittlerweile zahlreiche Geldspenden bei Junaid angekommen, damit er seine Anwaltskosten bezahlen kann. Wir sind überwältigt von so viel Liebe und Unterstützung!

Wir möchten Junaid nicht verlieren. Er möchte das Land, das er lieb gewonnen hat, nicht verlassen. Er will nicht mehr um sein Leben fürchten müssen. Junaid will in einem sozialen Beruf arbeiten. Er wurde in seinem Arbeitsumfeld stets geschätzt und teilweise gar geliebt. Es würde uns das Herz brechen, wenn Junaid, der bestens integriert ist, Deutschland verlassen muss. Aber eines steht spätestens seit gestern fest: Wir werden gemeinsam kämpfen. Bis zum Schluss.

Eine ausführliche Stellungnahme des 1. Vorstands zu den Werten, die das OVIGO Theater ausmachen, könnt ihr hier nachlesen. Junaid selbst hat nun seine Ausbildung als Sozialpflegehelfer wieder begonnen. Dabei werden wir ihn begleiten.

UPDATE / Neueste Meldung (28.09.2018)
Am Donnerstag, 27. September lief im Radio Charivari Frühstücksradio ein Interview mit OVIGO-Vorsitzendem Florian Wein – über die aktuelle Situation und über die anstehenden Aufführungen von PETER PAN. Ihr könnt ihr es HIER nachhören.

Herzlichst

Florian Wein & Michael Zanner (1. und 2. Vorsitzender OVIGO Theater e.V.)



Hier die Berichterstattung von Oberpfalz TV:

Auch „Der Neue Tag“ hat bereits über Junaid berichtet

Eindrücke von #KeepJunaid in Nabburg (24.07.2018)

Eindrücke von Junaid beim OVIGO Theater

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#KeepJunaid: Unser Junaid muss bleiben!

Wir sind fassungslos! Unser Mitglied Junaid Bajauri wird abgeschoben. Für uns eine absolute Schande! Einige OVIGOs sind in einer Schockstarre und können es nicht begreifen. Wer Junaid kennen gelernt hat, weiß, was für ein herzensguter, hilfsbereiter, freundlicher, herzlicher junger Mann er ist. In unserem Familienmusical PETER PAN war und ist Junaid ein wichtiger Teil und hat die Rolle des Smee mit Bravour gespielt. Im Herbst stehen neuen Termine an – Junaid freut sich bereits sehr und wurde nun jäh gebremst. Wir möchten ihn nicht verlieren! Weder als Ensemble-Mitglied, noch als Mensch!

Der OVIGO Theater e.V. möchte nun die Stimme erheben und alles, was in unserer Macht steht, tun, um noch einen Einfluss zu haben. Junaid hat gegen die Entscheidung Klage eingereicht – immerhin ist die Hoffnung also weiterhin da. Deswegen gibt es am kommenden Mittwoch, 25. Juli, 18.30 Uhr einen Pressetermin, bei dem sich OVIGO, der Asylkreis Nabburg und weitere für Junaid stark machen. Treffpunkt ist der Platz vor dem Rathaus in Nabburg (Oberer Markt). Von dort aus bringen wir alle, die Junaid unterstützen möchten zur betreffenden Räumlichkeit. Lasst uns einen gemeinsamen Schulterschluss wagen! Hier könnt ihr Junaid auch persönlich kennen lernen und befragen. Ihr werdet feststellen, dass er es wert ist, für ihn zu kämpfen.
Bitte weitersagen, teilen, verbreiten… ♥

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Euer OVIGO Theater e.V.

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OVIGO spielt ab Mai 2019 „A Clockwork Orange“!

Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Unser OVIGO Theater spielt von Mai bis Juli 2019 ein großes Meister­werk der modernen Literatur: A CLOCKWORK ORANGE. Der britische Schrift­steller Anthony Burgess schrieb den gleichnamigen Roman im Jahr 1962. Weltweit bekannt wurde neun Jahre später die Verfilmung von Stanley Kubrick. Burgess verfasste spä­ter die Theaterversion, die unser OVIGO Theater 2019 auf die Bühne bringen wird.

Regie wird OVIGOs Künstlerischer Leiter Florian Wein führen: „Ihr dürft euch  auf eine durchaus heftige, aber auch musikalische Inszenierung an unterschiedlichen Schauplätzen freuen“, so Wein. „Wir freuen uns sehr, dass wir neben unseren Stammbühnen auch wieder an unge­wöhn­lichen Orten wirken dürfen.“ Zu den Stammbühnen zählen mittlerweile die Schwarzach­talhalle Neunburg vorm Wald, die kleine Landgraf-Ulrich-Halle Pfreimd und das W1 (Zentrum für junge Kultur) in Regensburg. A CLOCKWORK ORANGE wird außerdem – genauso wie SCROOGE im Dezember – in der Glashütte Lamberts in Waldsassen vor einer außergewöhn­lichen (und auch etwas unheimlichen) Kulisse aufgeführt. Auch in der OVIGO-Heimat Ober­viechtach wurde eine neue, ungewöhnliche Bühne aufgetan: Die Gärtnerei Baumer baut auf ihrem riesigen Areal ein neues Gewächshaus. Am 6. Juli werden wir A CLOCKWORK ORANGE dort als Late-Night-Special spielen (22.00 Uhr). „Aufgrund des Schiebedachs wird diese be­son­dere Aufführung ein halbes Open-Air“, so Florian Wein. Die Aufführungen an ungewöhn­lichen Spielorten werden bei uns stets oviGO! genannt.

Zum Inhalt: Alex und seine „Droogs“ posen, pöbeln und prügeln willkürlich auf alles und je­den ein, schrecken selbst vor Vergewaltigung nicht zurück. Ihr Umfeld ist hilflos. Also muss der Staat eingreifen und bedient sich einer radikalen Maßnahme: Alex soll an einer neuar­tigen Therapie teilnehmen, bei der der Kriminelle mittels Gehirnwäsche zu einem guten Bür­g­er konditioniert werden soll. Dafür winkt ihm die Freiheit. Das Experiment über die Grenzen der eigenen Selbstbestimmung nimmt seinen Lauf. „A Clockwork Orange“ gilt sowohl als Ro­man, als auch als Film als Meisterwerk. Das „Time“-Magazine wählte das Buch zu einem der 100 besten englischsprachigen Romane der Neuzeit. Der Film erhielt vier Oscar-Nomi­nie­rung­en. Roman und Film eint die teilweise unverblümte Darstellung oder Beschrei­bung von Gewalt. „Das Stück wird keine Gewaltorgie“, so Regisseur Wein. „Gewalt muss nicht immer mit Blutfontänen dargestellt werden. Außerdem geht es auch um psychischen Terror.“

Der Vorverkauf für A CLOCKWORK ORANGE wird am 1. Dezember 2018 starten. Die Karten wer­den 13 € für Erwachsene und 6,50 € für Schüler und Studenten (Altersempfehlung: ab 16 Jahren) kosten. Die Aufführungen an den außergewöhnlichen Spielorten (Glashütte Wald­sassen, Gärtnerei Baumer Oberviechtach) werden 16 € bzw. 9,50 € kosten. Bis zum 16. Au­gust 2018 gibt es nun die Möglichkeit eine begrenzte Anzahl an „Early-Bird-Tickets“ zu kau­fen. Bis zu diesem Stichtag kosten die Tickets 11 € bzw. 5 € für die Termine in Regensburg, Pfreimd und Neunburg v.W. und 14 € bzw. 8 € für die Aufführungen in Waldsassen und Ober­viechtach. Die Karten können HIER bestellt werden.

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Euer OVIGO Theater e.V.

Neuer Vorstand des OVIGO Theater e.V. gewählt!

Aus 4 mach 7! Unser OVIGO Theater e.V. hat eine neue Vorstandschaft gewählt, der ab sofort sieben, statt wie bisher vier, Personen angehören. Die Neuwahlen fanden am Sonntag (24. Juni) im Rahmen der Jahreshauptversammlung im „El Camino“ in Oberviechtach statt.

Hierzu beantragte Florian Wein als 1. Vorstand jedoch zunächst eine Satzungsänderung, die vorsieht, dass der Vorstand auf sieben Personen erweitert wird. Mit den neuen Posten der beiden Beisitzer und dem Kinder- und Jugendbeauftragten wurde die Änderung der Satzung einstimmig beschlossen. In der anschließenden Wahl gab es jeweils ebenfalls einstimmige Ergebnisse ohne Gegenstimme: Florian Wein aus Regensburg wurde im Amt des 1. Vorstands bestätigt. Er wirkt mittlerweile seit 2010 im Ensemble und hatte die Gruppe von Wolfgang Pöhlmann übernommen, der das Theater im Jahr 1979 aus der Taufe hob. Nach einigen Auftritten als Schauspieler („Die Troerinnen des Euripides“ oder „Dr. med. Hiob Prätorius“), engagierte er sich bei OVIGO auch als Regisseur („Der Gott des Gemetzels“, „Die Verwandlung“, „Peter Pan“). Seit 2014 ist Wein OVIGOs Künstlerischer Leiter.

Julia Ruhland aus Pirkhof muss bei OVIGO aus beruflichen Gründen kürzer treten und stellte sich nicht mehr zur Wahl als 2. Vorsitzende. Als Nachfolger wurde Michael Zanner aus Obertraubling gewählt, der mit SCROOGE im Dezember sein Debüt als Regisseur geben wird. Bei OVIGO war er als Schauspieler unter anderem in „Männerhort“, „Die Verwandlung“, „Lampedusa“ oder „Peter Pan“ (Kapitän Hook) zu sehen. Als neue Schriftführerin wurde Maria Oberleitner aus Weiden gewählt. Sie ist seit 2016 bei OVIGO engagiert und war beim Musical „Peter Pan“ als Regie-Assistentin tätig. Oberleitner tritt die Nachfolge von Julia Gruber aus Teunz an. Erich Wein aus Amberg wurde im Amt des Kassenwarts bestätigt.

André Gießübl aus Oberviechtach konnte als Beisitzer gewonnen werden, der vor allem für die Stärkung des Standorts Oberviechtach tätig sein soll. Ebenfalls neu im Team ist Birgit Bauer aus Kulz (Gemeinde Thanstein), die als Kinder- & Jugendbeauftragte gewählt wurde. OVIGO hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr für Kinder und Jugendliche engagiert und bringt Produktionen für und mit Kindern (z.B. PETER PAN) auf die Bühne. In regelmäßigen Theaterkursen wird der Nachwuchs spielerisch auf die Bühne vorbereitet.

In der Jahreshauptversammlung wurden auch die anstehenden Produktionen 2018 und 2019 behandelt. Vorsitzender Wein verblüffte die 25 anwesenden Mitglieder mit der Information, dass die Vorstellung des Weihnachtsklassikers SCROOGE in der Glashütte Lamberts in Waldsassen bereits ausverkauft sei (15. Dezember!). Ein Zusatztermin am 16. Dezember ging nun bereits in den Vorverkauf. Doch die 200 zusätzlichen Karten sind auch bereits fast vergriffen. Weitere Vorstellungen sind für Regensburg, Pfreimd und Neunburg vorm Wald geplant. Das OVIGO Theater hat sich in den letzten Jahren mit zahlreichen ungewöhnlichen Spielorten einen Namen gemacht. Mit dem Termin in Waldsassen steht nun auch erstmals eine Vorstellung im Landkreis Tirschenreuth auf dem Programm.

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Euer OVIGO Theater e.V.

Vorverkauf gestartet: „SCROOGE – EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE NACH CHARLES DICKENS“

Am heutigen 1. Juni startet offiziell der Vorverkauf für unseren Weihnachts­klassiker im Dezember 2018: SCROOGE. Dabei handelt es sich um die berühmte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, die wir in einer ganz eigenen Version auf die Bühne bringen. Regie führt erst­mals Michael Zanner, der bei OVIGO bislang vor allem als Schauspieler einen blei­benden Eindruck hinterließ (DIE VERWANDLUNG, MÄNNERHORT, PETER PAN).

Unser OVIGO Theater hat die Premiere für „Scrooge“ für den 1. Dezember 2018 an­gesetzt. Den Startschuss wird es im W1 (Zentrum für junge Kultur) Regens­burg geben. Dort stehen am 2. und 7. Dezember weitere Vorstellungen an. Am 8. Dezember kommt „Scrooge“ in die Schwarzachtalhalle nach Neunburg vorm Wald. Am 15. Dezember kommt es zu einem Special: Wir gastieren mit dem Stück in der Glashütte Lamberts Waldsassen. Vor beeindruckender Kulisse spielen wir in der originalen Produktionshalle der Glasmacher. Zum Abschluss kommt „Scrooge“ in die kleine Landgraf-Ulrich-Halle nach Pfreimd (22., 23. Dezember). Unser OVIGO-Ensemble hat sich in den letz­ten Jahren mehr und mehr auf den Landkreis Schwandorf – und teilweise darü­ber hinaus – ausge­weitet. Aufführungen an außergewöhnlichen Spielorten sind dabei zum Marken­zeichen geworden (oviGO!). Zuletzt wurde z.B. der Psy­chothriller BÖSE in einem verlassenen Einzelhandelsgeschäft in Oberviechtach gespielt.

Zum Inhalt von „Scrooge“: Ebenezer Scrooge wird in einer Nacht von drei Geis­tern aufgesucht: vom Geist der vergangenen Weihnacht, vom Geist der dies­jäh­rigen Weihnacht und vom Geist der zukünftigen Weihnacht. Scrooge wird ge­zeigt, dass sein bisheriges Leben sinnlos und leer war. Werte wie Liebe, Gebor­genheit oder Mitgefühl existieren in seinem Leben nicht. Doch erkennt Scrooge sei­ne Fehler? Gibt es noch Hoffnung? Es bleibt bis zur letzten Sekunde spannend.

Ihr wollt Karten bestellen? Hier gibt es die Tickets für Scrooge vom OVIGO Theater!

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Euer Florian Wein

Künstlerischer Leiter OVIGO Theater e.V.

„BÖSE“ ein voller Erfolg – Uraufführung übertrifft die Erwartungen

Zuschauer, die in Tränen ausbrechen. Schock-Momente, als es tatsächlich so aus­sah, einer der Darsteller hätte sich schwer verletzt. Unser Psychokrimi BÖSE hat bei den Zuschauern an den unterschiedlichen Spielorten verschiedenste Reaktionen hervorgerufen. „Böse“ ist kein einfaches Stück. Der Zuschauer muss sich darauf einlassen und sich nach und nach tiefer in die Story hineinziehen lassen. Und am Ende kann man dem knallharten Clou nicht mehr ent­weichen. Die Besucher wurden teilweise auf eine harte Probe gestellt. Die Reak­tionen und Rückmeldungen sprachen jedoch für sich. Neun Mal wurde das Stück aufgeführt, vier Mal war die Aufführung ausverkauft. Als Special spielte unser Ensemble auch im ehemaligen Fachgeschäft Rossmann in Ober­viechtach – getreu dem Motto oviGO! Zum Abschluss gab es eine letzte Vorstellung in der Schwarzach­talhalle Neunburg vorm Wald. Die ersten Aufführungen fanden im W1 in Regens­burg statt. Insgesamt kamen 500 Besucher. Damit wurden unsere Erwartungen klar übertroffen.

Regisseurin Theresa Weidhas aus Weiden verstand es, mit spärlichen Mitteln und Effekten große Wirkung zu erzielen. Die Persönlichkeitsanteile A und B wurden von den Hirschauern Ludwig Koller und Christian Gnan dargestellt. Ich selbst durfte als Autor des Stückes in die Rolle des diabolischen C schlüpfen. Michael Sand­ner aus Amberg verkörperte den Fernsehmoderator Leon Schneider. Benjamin Glä­ser aus Oberviechtach fungierte als Kommissar Matthias Janelt, Barbara Kieß­ling aus Regensburg stellte die Psychologin Dr. Sarah Breitenbach dar. Katrin Bast, auch aus Regensburg, spielte eine junge Frau, die es schaffte, vor dem Mörder zu flie­hen. Besonders eindringlich: Das Spiel von Stephanie Most aus Pfreimd, die die verzweifelte Mutter des Serienmörders darstellte. Das Ensemble überzeugte die Besucher auf ganzer Linie. Auch hinter den Kulissen war eine Menge Engagement nötig. Michael Hirsch aus Regensburg und André Gießübl aus Oberviechtach über­nahmen Regie-Assistenz und Technik. Marc Hohl aus Pfreimd komponierte die Musik. Bei einem kurzen Hörspiel innerhalb des Stückes wirkte Paul Sandner aus Amberg als junger Marco Friedrich mit.

Unser OVIGO Theater meldet sich ab dem 30. September zurück, wenn neue Auf­führungen des sehr erfolgreichen Musicals PETER PAN anstehen. Der Vorver­kauf für die Termine in Regenstauf, Waldmünchen und Nabburg läuft bereits. Tickets gibt es HIER.

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Euer Florian Wein

Künstlerischer Leiter OVIGO Theater e.V.

Uraufführung naht: OVIGO bringt „BÖSE“ auf die Bühne!

Ein scheinbar alltägliches Büro. Drei Männer tippen und klicken auf ihren Rechnern und reden über die Belanglosigkeiten ihres faden Jobs. Doch nach und nach wird klar: Die drei sind keine gelangweilten Informatiker, sondern kaltblütige Kil­ler. Das Büro entpuppt sich als Innenleben des Serienmörders Marco Friedrich. Der Zuschauer befindet sich im Kopf des Killers! Das ist das spannende Setting für den Psychokrimi BÖSE, den unser OVIGO Theater im April 2018 in einer Urauf­füh­­rung auf die Bühne bringt.

Die Persönlichkeitsanteile A und B stoßen beim Ausführen der Aufträge/Morde ihres Chefs C an immer härtere Grenzen. Zeitgleich wird in einem Fernsehstudio über die brutaler werdende Mordserie berichtet. Als der völlig durchgedrehte Chef Marcos Jugendliebe ermorden möchte, rebelliert A und die feinen Trennlini­en zwischen Gut und Böse verwischen immer mehr.

BÖSE ist eine packende Mischung aus Drama und Krimi. Dabei werfen wir existenzielle Fragen auf:
– Wird ein „böser“ Mensch auch bereits „böse“ geboren?
– Hat jeder von uns „gute“ und „böse“ Persönlichkeitsanteile in sich?
– Welche Entwicklungen muss die Psyche eines Menschen durchmachen, um schließ­lich Morde begehen zu können?

Die Proben laufen derzeit auf Hochtouren. Regisseurin Theresa Weidhas freut sich, diesen anspruchsvollen Schocker voller überraschender Wendungen zu prä­sentieren: „Das Stück wird natürlich auch hart. Es geht schließlich um Morde. Aber uns geht es nicht um die Darstellung von Gewalt, sondern um die wichtigsten Fragen der menschlichen Natur. Warum sind wir so, wie wir sind? Wie sind wir zu dem geworden, was wir sind?“ In die verschiedenen Rollen schlüpfen Ludwig Koller (A), Christian Gnan (B), Florian Wein (C), Michael Sandner (Moderator), Benjamin Gläser (Kommissar), Ste­phanie Most (Marcos Mutter), Paul Sandner (junger Marco), Katrin Bast (Op­fer) und Barbara Kießling (Psychologin).

Die Uraufführung von BÖSE findet im W1 (Zentrum für junge Kultur) in Regens­burg statt. Anschließend wartet ein Theater-Special: Der Psychokrimi kommt in das ehe­ma­lige Rossmann-Geschäft in der Nabburger Straße in Oberviechtach. Hier wird eine unvergleichliche und auch gruselige Atmosphäre herrschen. Nur we­ni­ge Zuschauer werden Platz finden. Die Karten sind schon jetzt sehr be­gehrt. Die letzte Aufführung geht schließlich in der Schwarzachtalhalle in Neun­burg vorm Wald über die Bühne.

Die Karten kosten 12,00 € (ermäßigt: 6,00 €) und können über direkt im OVIGO-Ticketshop erworben werden. Wir sehen uns!

 

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Euer Florian Wein

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