Coronavirus: Spielbetrieb pausiert bis 12. Juli

UPDATE (Stand: 24.05.2020, 13:15 Uhr)

Der OVIGO Theater e.V. leidet weiterhin an der Unterbrechung durch das Corona-Virus. Emil und die Detektive wurde unmittelbar vor der Premiere am 14. März 2020 abgesagt. Seitdem ruht der Theaterbetrieb. In einer Online-Vorstandssitzung wurden nun weitere wichtige Entscheidungen getroffen.

Obwohl die bayerische Landesregierung ankündigte, die Kultur wieder hochfahren zu lassen, sind mögliche erforderliche Hygiene-Maßnahmen, die OVIGO treffen müsste, kaum umzusetzen. „Da das OVIGO Theater stets an verschiedenen Orten spielt, bräuchten wir für jede Lokalität ein eigenes Hygiene-Konzept und müssten strengste Auflagen erfüllen“, so Florian Wein, 1. Vorsitzender und künstlerischer Leiter. „Stücke mit vielen Personen auf der Bühne und einer erforderlichen Nähe der Schauspieler sind gerade nicht möglich. Möglich wären eher Stücke mit kleinerer Personenzahl. Aber selbst dann wären die Auflagen enorm und kaum zu schultern. Stand jetzt.“

Aus diesem Umstand mussten die Juli-Termine von „Emil und die Detektive“ und Eine ganz heiße Nummer (Schloss Burgtreswitz und Gärtnerei Baumer Oberviechtach) absagt werden. Auch die Dinner mit Killer in Schwetzendorf und Waldeck im Juni entfallen. Online-Kartenkäufer erhalten ihr Geld automatisch zurück. Wer bei einer Vorverkaufsstelle war, kann die Tickets nur dort zurückgeben.

Ob es eine Chance gibt, mit „Dinner mit Killer“ ab Ende Juli (Restaurant Guggenmoos Schönsee) wieder zu starten, ist noch ungewiss. „Die Verquickung mit Gastronomie macht es nicht gerade einfacher“, so Wein. „Wenn es die Umstände wieder zulassen sollten, wird ‚Emil‘ Priorität haben, da es diese Produktion am härtesten getroffen hat.“

Die OVIGO Zeitreise ist ein neues Format, das ab Juli starten sollte. In einer ersten Staffel möchte das OVIGO Theater Sagenwanderung zur Burg Murach (bei Oberviechtach) anbieten. Führungen dürfen ab Ende Mai wieder stattfinden – allerdings ebenfalls unter strengen Auflagen. „Wir sind mit den Behörden in Kontakt, ob eventuell ein Konzept umgesetzt werden kann. Falls es nicht so funktionieren sollte, wie wir uns das vorstellen würden, würde die ‚Zeitreise‘ auf Sommer 2021 geschoben werden müssen“, berichtet Wein.

Im Oktober soll das Stück Utøya eigentlich Premiere feiern. Da aktuell nicht vorhergesagt werden kann, wie sich die Lage entwickelt, steht diese Produktion noch in den Sternen. Eine pandemiesichere Inszenierung wäre zwar möglich, jedoch wäre der Aufwand, für jeden der Spielorte ein eigenes Hygiene-Konzept zu erstellen, enorm.

In der Vorstandssitzung wurde außerdem über weitere mögliche kleine Projekte gesprochen, die zeitnah umgesetzt werden können bzw. dürfen. Aktuelle Informationen gibt es stets auf unserer Seite.

Herzlichst

Euer OVIGO Theater e.V.

Lebenszeichen: Die aktuelle Lage beim OVIGO Theater

Liebe Theaterfreunde, liebe Kulturinteressierte, liebe OVIGO-Fans, liebe Vereinsmitglieder, liebe Gönner und Förderer,

in diesem Statement möchte ich als 1. Vorsitzender des OVIGO Theater e.V. über die aktuelle Lage unseres Vereins inmitten der Corona-Krise informieren.

Es ist für uns extrem schwer, nach so vielen Monaten und Jahren der Spielfreude nun pausieren zu müssen. Die Premiere von Emil und die Detektive stand unmittelbar bevor. Den Kids einen Tag vor der heißersehnten ersten Aufführung mitzuteilen, dass wir absagen mussten, war herzzerreißend und tränenreich. Zahlreiche Vorstellungen mussten ausfallen. Weitere Projekte wurden zuvor bereits geplant. Das Spieljahr 2021 sollte bereits festgezurrt werden. Nun kam das große Stoppschild. Wie ein Schlag in die Magengrube.

Dennoch halten wir die Maßnahmen, die im Kampf gegen das Virus ergriffen werden, für richtig und notwendig. Selbstverständlich möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen, dass die Lage in den Griff zu kriegen ist. Auch Workshops, Theater-Trainings, Meetings und Co. finden derzeit nicht statt – außer vereinzelt über Video-Konferenzen.

Seid euch sicher: Wir kommen zurück. Und wie! Freut euch auf die vielen anstehenden Termine im laufenden Jahr und ein extrem spannendes 2021, auf eine Erweiterung unseres Dinner mit Killer und gänzlich neue Projekte.

Stand jetzt nehmen wir den Spielbetrieb im Sommer („Mord im Hause Doubleface“, Dinner mit Killer, „Emil und die Detektive“, Eine ganz heiße Nummer) wieder auf. Natürlich kann sich die Lage ändern, bzw. können die Einschränkungen weiter verlängert werden. Wir werden darüber sofort informieren, wenn es von der Regierung entsprechende Informationen gibt. Selbstverständlich sollen ausgefallene Termine entsprechend nachgeholt werden. Wann dies geschieht, ist noch völlig offen.

Theater als Baustein unserer Freiheit

Eine ganz heiße Nummer in Pfreimd, OVIGO Theater

Wenn ihr Karten von abgesagten Vorstellungen gekauft habt, bekommt ihr von OK-Ticket oder NT-Ticket automatisch euer Geld zurück. Wer bei einer Vorverkaufsstelle seine Tickets erworben hat, kann sie nur dort zurückgeben. Einige unserer Gäste haben sich bereit erklärt, auf das Geld zu verzichten und uns damit in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Recht herzlichen Dank für diese noble Geste!

Theater ist wichtig. Kultur ist wichtig. Dabei handelt es sich nicht um ein Luxusgut, sondern um einen unverzichtbaren Baustein und Ausdruck unserer Freiheit.

Wenn die Lage sich soweit entspannt hat, dass Theater wieder möglich ist, werden wir es zusammen genießen. Wir auf der Bühne und ihr im Publikum. Lasst uns gemeinsam Geschichten lebendig werden lassen. Gemeinsam darüber diskutieren, philosophieren und lachen. Lasst uns gemeinsam Feste der Kultur in der Oberpfalz feiern. Bald. Hoffentlich sehr bald.

Euer Florian Wein

1. Vorsitzender und Künstlerischer Leiter OVIGO Theater e.V.

P.S: Weitere Lebenszeichen unserer Mitglieder findet ihr HIER.

Parole Emil! Die nächste Premiere naht

Puh! Das war ein tolles und anstrengendes Probenwochenende mit dem Ensemble von „Emil und die Detektive“ auf Burg Traunsitz. Aber: Es hat sich gelohnt. Freut euch auf viel Action, Spaß und Ohrwürmer.

Seine Werke haben ihn unsterblich gemacht. Erich Kästner (1899 bis 1974) ist nach wie vor einer der beliebtesten Kinderbuchautoren deutscher Sprache. Unser OVIGO Theater huldigt dem Großmeister mit einer Eigeninterpretation von Emil und die Detektive als actionreiches Musical für die ganze Familie.

Die Geschichte: Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Seine Großmutter und die Cousine Pony Hütchen erwarten ihn am Bahnhof Friedrichstraße. Aber Emil kommt nicht. Während die Groß­mutter und Pony Hütchen noch überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in ei­ne aufregende Verfolgungsjagd gestürzt. Quer durch die große fremde Stadt, immer hinter dem Dieb her, der ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen hat. Zum Glück bekommt Emil bald Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs.

Begleitet wird das Schauspiel-En­semble von einer Live-Band – angeführt von Susanne Hutzler aus Winklarn, die als musikalische Leitung fungiert. Regie führt, wie zuletzt bei Pippi Langstrumpf, Theresa Weidhas. Assistiert wird sie von Julia Gitter aus Oberviechtach.

Nach einem langen und ergiebigen Probenwochenende auf Burg Trausnitz sieht sich das Team nun voll im Plan. „Die Songs funktionieren bestens, die Schauspieler haben alle große Lust, das Bühnenbild ist fast fertig“, so unsere „Resi-seurin“ Theresa. „Das Publikum darf sich auf ein actionreiches und spannendes Stück für Groß und Klein freuen. Und wir versprechen: Es gibt einige Songs mit Ohrwurmcharakter.“

Die Premiere findet am 14. März 2020 in der kleinen Turnhalle der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd statt. Weitere Termine sind für Neunburg vorm Wald (Schwarzachtalhalle), Regen­stauf (Jahnhalle), Pertolzhofen (Feststodl) und Ursen­sollen (kubus) angesetzt. Tickets gibt es HIER.

Eindrücke vom Probenwochenende auf Burg Trausnitz

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Neues Format: OVIGO geht ab Sommer auf Zeitreise

Unser OVIGO Theater erfindet sich auch im Jahr 2020 wieder neu. Mit der OVIGO Zeitreise haben wir nun ein neues Format für euch, das ab dem Sommer an den Start gehen wird. Wir beginnen in unserer Heimat.

Bei der Zeitreise handelt es sich um Erlebnisführungen rund um imposante Burgen und Burgruinen der Oberpfalz. Die Teilnehmer werden mit einem Burgführer tief in die Geschichte eintauchen, garniert mit spannenden Schauspiel-Szenen. Für den Auftakt sorgt ab Juli 2020 die Führung „Schrazeln, Hoymänner und der wilde Hans – ein sagenhafter Spaziergang zur Burg Murach“. Wir starten also direkt in der OVIGO-Heimat Oberviechtach mit dem neuen Format.

Seit mindestens 910 Jahren thront die Burg Murach auf einem Granitfelsen über der Region Oberviechtach. Seit 215 Jahren als Ruine, zuvor viele Jahre als Wohnsitz – und noch weiter in der Vergangenheit als imposantes Symbol der Macht. Bei einem Spaziergang zur Burg erfährt man z.B. welche sagenhaften Gestalten die Wälder rund um die Burg bewohnen und wieso man Schrazeln auf keinen Fall Geschenke machen sollte. Oder auch, mit welchen Widrigkeiten die Amtspfleger auf der Burg zu kämpfen und was ein 70-jähriger Oberpfälzer mit dem Sieg über die Hussiten zu tun hatte.

OVIGO Zeitreise als Gruppe buchen

„Mit zauberhaften Wesen und unheimlichen und faszinierenden Geschichten möchten wir das Schmuckstück Haus Murach wieder zum Leben erwecken“, so Regisseur Michael Zanner, der bei der Konzeption und Planung eng mit Vorstandsmitglied Maria Oberleitner, Sigrid Breitschafter von der Stadt Oberviechtach und Burgwart Manfred Senft zusammen arbeitete.

Die ersten festen Termine erstrecken sich auf den Zeitraum Juli bis September 2020. Treffpunkt ist jeweils der Erlebnisspielplatz von Obermurach. Die „Zeitreise“ verläuft am Ortsrand vorbei, einen Flurweg entlang, der zur Burg führt und dabei den Karl-Krampol-Weg streift. Die Wege sind leicht zu begehen. Die Führungen sind auch für Kinder bzw. Familien, jedoch leider nicht für Rollstuhlfahrer geeignet. Eine Gruppe besteht aus maximal 30 Personen. Ein Führer leitet die „Zeitreise“ und bringt die Besucher am Ende wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Die Führung „Schrazeln, Hoymänner und der wilde Hans – ein sagenhafter Spaziergang zur Burg Murach“ kann auch als Gruppe gebucht werden. Alle Informationen zur Buchung und den Tickets gibt es HIER.

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Wegen Mega-Erfolg: „EINE GANZ HEISSE NUMMER“ bekommt ZWEI Wiederaufnahmen

Immer ausverkauft, fantastische Rückmeldungen und ein grandioses Ensemble. Unsere musikalische Komödie „Eine ganz heiße Nummer“ schlägt voll ein. Klar, dass nun neue Termine her müssen – in gleich zwei Wiederaufnahmen!

Fast 500 Zuschauer in Pfreimd, rund 300 Besucher in Ursensollen und Regenstauf. EINE GANZ HEISSE NUMMER ist voll eingeschlagen. Auch die kommenden Auf­führungen in Neunburg vorm Wald (24.01.), Schwarzenfeld (31.01.) und Gleiritsch (08.02.) sind bereits restlos ausverkauft. Deshalb dürfen wir nun bereits neue Termine ankündigen. Es wird sogar zwei Wiederaufnahmen geben – eine im Sommer und eine weitere im Herbst.

Am 3. und 4. Juli wird die „heiße Nummer“ im Innenhof von Schloss Burgtreswitz (Gemeinde Moosbach) gespielt. Am 10. Juli folgt eine Aufführung im neuen Gewächshaus der Gärtnerei Baumer in Oberviechtach. „Das wird ein Late-Night-Special, da wir erst um 22.00 Uhr be­gin­nen“, so unser künstlerischer Leiter Florian Wein. „Das Besondere dabei: Das Dach des Gewächshauses ist offen, kann aber bei Bedarf zugefahren werden. Wir nennen es gerne die ‚Cabrio-Vorstellung'“, so Wein. Mit der Aufführung im Gewächshaus bespielt OVIGO einen weiteren ungewöhnlichen Spielort. Dies ist unter dem Namen oviGO! bereits zu unserem Stecken­pferd geworden.

„Heiße Nummer“ auch in Bad Abbach oder Waldsassen

Die zweite Wiederaufnahme beginnt am 12. September mit einer Aufführung im Kurhaus in Bad Abbach, wo wir zum ersten Mal zu Gast sein werden. Am 20. September folgt ein zwei­ter Termin im Haus der Vereine in Gleiritsch, da die erste Vorstellung am 8. Februar in Win­des­eile ausverkauft war. Die vorerst letzte Aufführung der „ganz heißen Nummer“ wird es am 4. Oktober in der städtischen Turnhalle in Waldsassen geben. Seit wenigen Jahren hat unser OVIGO Theater einen besonders guten Draht in die Klosterstadt, der unter anderem von Petra Sommer-Stark aus Waldsassen gepflegt wird, die im Stück als Gerti Oberbauer zu sehen ist.

Karten für die neuen Termine der „heißen Nummer“ gibt es ab sofort HIER.

Auch die Reaktionen in der Presse fallen überschwänglich aus. Hier eine Auswahl:
Die Nachbesprechung zur Premiere von „Eine ganz heiße Nummer“ im Neuen Tag
Die „heiße Nummer“ in der Jahnhalle Regenstauf (Mittelbayerische Zeitung)
Nachbericht in der Amberger Zeitung zur Aufführung in Ursensollen

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Ab März: Familien-Musical „Emil und die Detektive“ nach Erich Kästner

Das Jahr 2020 ist noch jung und wir haben bereits die zweite große Produktion in den Startlöchern: „Emil und die Detektive“ nach dem Kinderbuch-Klassiker von Erich Kästner. Erwartet ein spannendes und musikalisches Abenteuer für Groß und Klein!

Unser OVIGO Theater ist in den letzten Monaten und Jahren immer weiter gewachsen. Unser junger Verein steuert schön langsam auf die 200-Mitglieder-Marke zu. Im Jahr 2019 kamen rund 6.500 Zuschauer zu den verschiedenen Vorstellungen. Für die Komödie EINE GANZ HEISSE NUMMER wurden im neuen Jahr schon fast 2.000 Karten verkauft. Nun steht bereits die nächste Produktion in den Startlöchern: das Familien-Musical EMIL UND DIE DETEKTIVE nach dem beliebten Kinderbuch von Erich Kästner.

Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Seine Großmutter und die Cousine Pony Hütchen erwarten ihn am Bahnhof Friedrichstraße. Aber Emil kommt nicht. Während die Groß­mutter und Pony Hütchen noch überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in ei­ne aufregende Verfolgungsjagd gestürzt. Quer durch die große fremde Stadt, immer hinter dem Dieb her, der ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen hat. Zum Glück bekommt Emil bald Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs.

Bad Boy aus „A Clockwork Orange“ spielt Bösewicht

Nach Peter Pan (2017/2018) und Pippi Langstrumpf (2019) wird „Emil und die Detektive“ das nächste große Familienmusical – für Klein und Groß. Begleitet wird das Schauspiel-En­semble erneut von einer Live-Band. Regie führt die Weidnerin Theresa Weidhas. Assistiert wird sie von Julia Gitter aus Oberviechtach. In die Hauptrolle des Emil Tischbein schlüpft ihr 10-jähriger Bruder Jonah Gitter. Bösewicht Grundeis wird von Daniel Adler (spielte die Haupt­rolle des Alex in „A Clockwork Orange“) aus Bad Abbach gespielt. Als Pony Hütchen wur­de Lilli Schmidbauer aus Pfreimd besetzt. Als Emils Detektive sind Marie Hechtl, Annika Gitter, Ben Bauer, Jacob Bindl, Lena Ruhland und Ida Schiesl zu sehen. Weitere Rollen wer­den von Lena Borowski, Natalie Steidl, Andreas Schopper und Valentin Kraus gespielt.

„Uns ist es wichtig, dass bei den Familien-Musicals nicht nur die Kinder ihren Spaß haben, sondern auch die Jugendlichen und Erwachsenen auf ihre Kosten kommen“, so OVIGOs künstlerischer Leiter Florian Wein. „Das Stück ist ein absoluter Klassiker und wird dennoch modern und frisch daher kommen“, so Wein.

Die Premiere findet am 14. März 2020 in der kleinen Turnhalle der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd statt. Weitere Termine sind für Neunburg vorm Wald (Schwarzachtalhalle), Regen­stauf (Jahnhalle), Schwarzenfeld (Restaurant Miesberg), Pertolzhofen (Feststodl) und Ursen­sollen (kubus) angesetzt. Tickets gibt es HIER.

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Rauschendes und heißes Wochenende in Pfreimd

Fast 500 Zuschauer, restlos ausverkauft, beste Stimmung und ein fantastisch aufgelegtes Ensemble. Das waren die Zutaten für das Premieren-Wochenende von „Eine ganz heiße Nummer“.

Zwei Mal war die kleine Turnhalle der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd restlos ausverkauft. Zwei Mal bekamen die Zuschauer ein knallbuntes, musikalisches und prickelndes Spektakel zu sehen. Wir feierten mit EINE GANZ HEISSE NUMMER (Autorin: Andrea Sixt, Regie: Florian Wein) Premiere. Und was für eine!

Den Zuschauern wurde ziemlich schnell klar: Wo OVIGO drauf steht, ist auch OVIGO drin. „Eine ganz heiße Nummer“ ist keine platte Komödie, die auf schnelle Lacher aus ist, sondern ein intelligentes Stück mit einem weiterhin brandaktuellen Thema. Ein dörflicher Lebensmittelladen steht vor der Schließung. Alle rennen nur dorthin, wo es billig ist. Die drei Frauen, die im urigen Laden arbeiten, kommen auf eine kreative Idee: Sie eröffnen eine Sex-Hotline! Natürlich regt sich im (angeblich) so prüden Dorf schnell Widerstand.

Unserem Ensemble ist ein wunderbarer Spagat geglückt – zwischen Witz, Erotik und den wichtigen ruhigen Momenten, die dem Stück den nötigen Tiefgang verleihen. Die Besucher waren sichtlich gerührt und bestens unterhalten zugleich. Jeweils minutenlanger rauschender Beifall war schließlich der verdiente Lohn für ein Ensemble, das über sich hinaus wuchs.

Brillante Darsteller, nur noch wenige Karten

Stephanie Most (aus Pfreimd) hat als Maria Brandner die Idee, die pikante Hotline zu eröffnen. Unsere Stephie spielte sich einen sagenhaften und Rausch, mit einem heißen Strip als Höhepunkt. Ilona Glück (Schwarzenfeld) und Julia Gitter (Oberviechtach) spielten ihre kongenialen Kolleginnen, die mit der Zeit immer mehr Gefallen am neuen „Job“ finden. Als ihre Gegenspielerinnen traten Pe­tra Sommer-Stark (Waldsassen) und Lena Biegerl (Oberviechtach) auf, deren Auftritte zurecht immer wieder mit Szenenapplaus bedacht wurden. Doch Highlights gab es noch viele weitere: Zum Beispiel wenn  Pfarrer Gandl (André Gieß­übl, Oberviechtach) mit seinem Lumpi auf Streifzug geht. Oder wenn Daniel Adler (Bad Abbach) und Benedikt Fröhlich (Schwarzach) als untalentierte Sexfilm-Darsteller auftreten oder wenn Stefan Neubauer (Irchenrieth) bei der heißen Nummer anruft und sich zu Brad Pitt verwandelt. Oder wenn Bernhard Zellner (Geige, Regensburg) und Andreas Schopper (Ukulele, Oberviechtach) für musikalische Leckerbissen sorgen. Auch die kleineren Rollen wie die von Junaid Ahmad (unnachahmlich als bayerisch-pakistanischer Landwirt Maqsud) und Michael Sandner (herrlich unterwürfig) sorgten immer wieder für besondere Momente. Und und und und und…

„Eine ganz heiße Nummer“ ist bereits fast komplett ausverkauft. Letzte Restkarten für Regenstauf (18.1.) und Schwarzenfeld (31.1.) können HIER bestellt wer­den. Doch: Es sieht derzeit schwer danach, als würden weitere Termine ab dem Sommer folgen…

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Witzig, bunt, musikalisch, echt bayerisch: „EINE GANZ HEISSE NUMMER“

Am Samstag, 04.01.2020 feiert das Stück „Eine ganz heiße Nummer“ Premiere. Wir sind derzeit mitten in den Endproben und versprechen euch ein witziges, buntes, musikalisches und echt bayerisches Spektakel.

Waltraud, Maria und Lena stecken in tiefen finanziellen Schwierigkeiten. Der Lebensmittel­laden, in dem sie bisher gearbeitet haben, macht dicht. Alle drei plagt die Angst vor der Ar­beits­losigkeit. Doch so unterschiedlich die drei Frauen auch sind, eines haben sie gemein­sam: Aufgeben ist nicht ihre Sache. Stattdessen ergreifen sie die Initiative und schmieden ei­nen Plan, der sie aus ihrer Misere herausführen soll. Und so entsteht eine „unmoralische“ Ge­schäftsidee, die einer alt bewährten Devise folgt: Sex sells! Beherzt greifen die drei Mä­dels zum Hörer und tatsächlich: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten macht die neue Tele­fon­sex-Hotline nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch unzählige Männer im Dorf glücklich.

Autorin Andrea Sixt schrieb EINE GANZ HEISSE NUMMER 2011 für das Kino. Der Film (u.a. mit Gi­sela Schneeberger und Monika Gruber) wurde ein deutschlandweiter Erfolg. Vor Kurzem kam der zweite Teil in die Lichtspielhäuser. „Wir haben aus der grandiosen Bühnenfassung ein sehr buntes, musikalisches und echt bayerisches Stück gezaubert“, so Regisseur Florian Wein. Für Kinder ist „Eine ganz heiße Nummer“ aber nicht geeignet. „Natürlich geht es auch um Tabuthemen und darum, wie es hinter den Schlüssellöchern in bayerischen Häusern so zugeht“, so Wein, der sich nicht nur auf die komödiantischen Aspekte des Stückes verlassen wollte. „Ich finde die Geschichte sehr berührend und nach wie vor aktuell. Die drei Frauen sind verzweifelt, weil ihr kleiner Dorfladen vor der Schließung steht. Die örtliche Glashütte muss dicht machen. Die großen Konzerne haben die lokale Wirtschaft zum Erliegen ge­bracht. Doch das Stück behandelt eben auch die Hoffnung und den Mut, etwas Neues aus­zu­probieren, dass im scheinbar so prüden Umfeld zunächst auf viel Gegenwehr stößt.“

„Eine ganz heiße Nummer“: Tickets werden knapp

Erneut kann das OVIGO Theater auf ein buntes Ensemble, das aus der ganzen Oberpfalz kommt, zurückgreifen. In die drei Hauptrollen schlüpfen Stephanie Most (aus Pfreimd), Ilona Glück (Schwarzenfeld) und Julia Gitter (Oberviechtach). Als ihre Gegenspielerinnen treten Pe­tra Sommer-Stark (Waldsassen) und Lena Biegerl (Oberviechtach) auf. Auch André Gieß­übl (Oberviechtach) hat als Pfarrer eine wichtige Rolle übernommen. Für Live-Musik zwischen den Szenen sorgen unter anderem Bernhard Zellner (Geige, Regensburg) und Andreas Schopper (Ukulele, Oberviechtach), die außerdem in weitere Rollen schlüpfen. Komplettiert wird das Schauspiel-Team von Daniel Adler (Bad Abbach), Junaid Ahmad (Nabburg), Benedikt Fröhlich (Schwarzach), Stefan Neubauer (Irchenrieth) und Michael Sandner (Amberg).

Für eine derart aufwendige Produktion ist außerdem ein großes Team hinter den Kulissen nötig. André Gießübl kümmert sich als Tausendsassa auch um Logistik und Bühne. Für die Technik sind Patrick Seibicke (Veranstaltungstechnik Seibicke) und Danilo Gasdzik zuständig. Das Bühnenbild wird von Anna Klepser, Cora Spalek und Elena Deichsel gestaltet. Theresa Weidhas, Anita Niebauer und Daniela Uschold kümmern sich um den Bereich Maske. Sabrina Niebling-Gau funigert als musikalische Leitung.

„Eine ganz heiße Nummer“ ist am 4. und 5. Januar 2020 zunächst in der kleinen Schul­turn­hal­le in Pfreimd zu sehen. Für den Sonntag gibt es noch einzelne Restkarten. Die Vorstel­lung­en am 11. Januar in Ursensollen (kubus) und 8. Februar in Gleiritsch (Haus der Vereine) sind bereits ausverkauft. Karten gibt es noch für den 18. Januar in Regenstauf (Jahnhalle), den 24. Januar in Neunburg vorm Wald (Schwarzachtalhalle) und den 31. Januar in Schwar­zen­feld (Restaurant Miesberg). Die Tickets können HIER bestellt wer­den.

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