Eine ganz heiße Nummer, OVIGO Theater, 2020

Witzig, bunt, musikalisch, echt bayerisch: „EINE GANZ HEISSE NUMMER“

Am Samstag, 04.01.2020 feiert das Stück „Eine ganz heiße Nummer“ Premiere. Wir sind derzeit mitten in den Endproben und versprechen euch ein witziges, buntes, musikalisches und echt bayerisches Spektakel.

Waltraud, Maria und Lena stecken in tiefen finanziellen Schwierigkeiten. Der Lebensmittel­laden, in dem sie bisher gearbeitet haben, macht dicht. Alle drei plagt die Angst vor der Ar­beits­losigkeit. Doch so unterschiedlich die drei Frauen auch sind, eines haben sie gemein­sam: Aufgeben ist nicht ihre Sache. Stattdessen ergreifen sie die Initiative und schmieden ei­nen Plan, der sie aus ihrer Misere herausführen soll. Und so entsteht eine „unmoralische“ Ge­schäftsidee, die einer alt bewährten Devise folgt: Sex sells! Beherzt greifen die drei Mä­dels zum Hörer und tatsächlich: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten macht die neue Tele­fon­sex-Hotline nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch unzählige Männer im Dorf glücklich.

Autorin Andrea Sixt schrieb EINE GANZ HEISSE NUMMER 2011 für das Kino. Der Film (u.a. mit Gi­sela Schneeberger und Monika Gruber) wurde ein deutschlandweiter Erfolg. Vor Kurzem kam der zweite Teil in die Lichtspielhäuser. „Wir haben aus der grandiosen Bühnenfassung ein sehr buntes, musikalisches und echt bayerisches Stück gezaubert“, so Regisseur Florian Wein. Für Kinder ist „Eine ganz heiße Nummer“ aber nicht geeignet. „Natürlich geht es auch um Tabuthemen und darum, wie es hinter den Schlüssellöchern in bayerischen Häusern so zugeht“, so Wein, der sich nicht nur auf die komödiantischen Aspekte des Stückes verlassen wollte. „Ich finde die Geschichte sehr berührend und nach wie vor aktuell. Die drei Frauen sind verzweifelt, weil ihr kleiner Dorfladen vor der Schließung steht. Die örtliche Glashütte muss dicht machen. Die großen Konzerne haben die lokale Wirtschaft zum Erliegen ge­bracht. Doch das Stück behandelt eben auch die Hoffnung und den Mut, etwas Neues aus­zu­probieren, dass im scheinbar so prüden Umfeld zunächst auf viel Gegenwehr stößt.“

„Eine ganz heiße Nummer“: Tickets werden knapp

Erneut kann das OVIGO Theater auf ein buntes Ensemble, das aus der ganzen Oberpfalz kommt, zurückgreifen. In die drei Hauptrollen schlüpfen Stephanie Most (aus Pfreimd), Ilona Glück (Schwarzenfeld) und Julia Gitter (Oberviechtach). Als ihre Gegenspielerinnen treten Pe­tra Sommer-Stark (Waldsassen) und Lena Biegerl (Oberviechtach) auf. Auch André Gieß­übl (Oberviechtach) hat als Pfarrer eine wichtige Rolle übernommen. Für Live-Musik zwischen den Szenen sorgen unter anderem Bernhard Zellner (Geige, Regensburg) und Andreas Schopper (Ukulele, Oberviechtach), die außerdem in weitere Rollen schlüpfen. Komplettiert wird das Schauspiel-Team von Daniel Adler (Bad Abbach), Junaid Ahmad (Nabburg), Benedikt Fröhlich (Schwarzach), Stefan Neubauer (Irchenrieth) und Michael Sandner (Amberg).

Für eine derart aufwendige Produktion ist außerdem ein großes Team hinter den Kulissen nötig. André Gießübl kümmert sich als Tausendsassa auch um Logistik und Bühne. Für die Technik sind Patrick Seibicke (Veranstaltungstechnik Seibicke) und Danilo Gasdzik zuständig. Das Bühnenbild wird von Anna Klepser, Cora Spalek und Elena Deichsel gestaltet. Theresa Weidhas, Anita Niebauer und Daniela Uschold kümmern sich um den Bereich Maske. Sabrina Niebling-Gau funigert als musikalische Leitung.

„Eine ganz heiße Nummer“ ist am 4. und 5. Januar 2020 zunächst in der kleinen Schul­turn­hal­le in Pfreimd zu sehen. Für den Sonntag gibt es noch einzelne Restkarten. Die Vorstel­lung­en am 11. Januar in Ursensollen (kubus) und 8. Februar in Gleiritsch (Haus der Vereine) sind bereits ausverkauft. Karten gibt es noch für den 18. Januar in Regenstauf (Jahnhalle), den 24. Januar in Neunburg vorm Wald (Schwarzachtalhalle) und den 31. Januar in Schwar­zen­feld (Restaurant Miesberg). Die Tickets können HIER bestellt wer­den.

WAS FÜR EIN THEATER!

Herzlichst

Euer OVIGO Theater e.V.